Boxen: Joshua: "Massenweise Tipps" von Klitschko

Anthony Joshua hat sich wenige Tage vor seinem Rückkampf im Schwergewicht gegen Andy Ruiz Jr. angriffslustig gezeigt. Im Vergleich zu seiner überraschenden Niederlage am 1. Juni habe er viele Dinge umgestellt und sich deutlich verbessert. Dazu beigetragen hätten auch Tipps von Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko.
Anthony Joshua hat sich wenige Tage vor seinem Rückkampf im Schwergewicht gegen Andy Ruiz Jr. angriffslustig gezeigt. Im Vergleich zu seiner überraschenden Niederlage am 1. Juni habe er viele Dinge umgestellt und sich deutlich verbessert. Dazu beigetragen hätten auch Tipps von Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko.

Anthony Joshua hat sich wenige Tage vor seinem Rückkampf im Schwergewicht gegen Andy Ruiz Jr. angriffslustig gezeigt. Im Vergleich zu seiner überraschenden Niederlage am 1. Juni habe er viele Dinge umgestellt und sich deutlich verbessert. Dazu beigetragen hätten auch Tipps von Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko.

Joshua (22-0-1) hatte seine WM-Titel der WBA, IBF, WBO und IBO sensationell an den krassen Außenseiter Ruiz Jr. abgeben müssen. Der Mexikaner hatte ihn in einer der größten Sensationen der Schwergewichts-Geschichte in der siebten Runde K.o. geschlagen.

Er habe sich regelmäßig mit Klitschko ausgetauscht, verriet Joshua dem Guardian. Dieser habe ihm "massenweise Tipps" gegeben, wie er auf Salz verzichten, sich besser hydrieren und seinen Körper besser auf den Kampf vorbereiten könne. Joshua hatte Klitschko in dessen letztem Kampf 2017 besiegt.

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Die Niederlage gegen Ruiz habe zudem einen positiven Nebeneffekt gehabt, sagte Joshua: Es sei nun viel leichter für ihn, gute Sparringspartner zu finden. "Klitschko hat mir gesagt, dass das passieren würde. Er sagte, er habe selbst erst gute Sparringspartner finden können, nachdem er verlor. Am Ende war das ein Segen, weil alle nun in die Halle kommen wollen. Wenn wir uns jetzt die Handschuhe anziehen, hält sich niemand mehr zurück."

Anthony Joshua: Vorbereitung wie im Gefängnis

Vor dem ersten Kampf gegen Ruiz hätten ihm passende Sparringspartner gefehlt, die den Stil des "Destroyers" hätten nachahmen können. Nun habe man sich insbesondere auf den Jab des 30-Jährigen vorbereiten können. Sparring sei zwar teuer, aber eben auch die "bestmögliche Vorbereitung."

Die Vorbereitung auf den Rückkampf habe an ein Gefängnis oder ans Militär erinnert, sagte Joshua. "Ausgangssperre. Training, Konzentration, Schlafen." Er habe sich dem Boxsport vollständig verschrieben, erklärte er, und wies Vorwürfe von Tyson Fury zurück, wonach er den Sport nicht mehr lieben würde: "Ich genieße es immer noch zu 100 Prozent, weil ich immer noch ständig besser werde." Er habe nun sehr viel mehr Energie, "weil ich jetzt an keinen anderen Gegner mehr denke als an Ruiz."

Er habe sich den ersten Kampf zudem mehrfach in Zeitlupe angesehen, um Fehler zu korrigieren, sagte der Brite: "Bis er mich erwischt hat, war ich besser als er." Ruiz sei angeschlagen gewesen: "Dieses Mal muss ich einfach weitermachen."

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