Boxen: Klitschko: "Bin ein multidimensionaler Egoist"

Vor über eineinhalb Jahren musste Wladimir Klitschko die empfindliche Niederlage gegen Tyson Fury hinnehmen. Am 29. April will er gegen Anthony Joshua im Wembleystadion den vakanten Superchampiontitel der WBA zurückerobern. Im Interview mit der Berliner Morgenpost verrät er, was ihn trotz des hohen Boxeralters von 41 Jahren noch antreibt.

Vor über eineinhalb Jahren musste Wladimir Klitschko die empfindliche Niederlage gegen Tyson Fury hinnehmen. Am 29. April will er gegen Anthony Joshua im Wembleystadion den vakanten Superchampiontitel der WBA zurückerobern. Im Interview mit der Berliner Morgenpost verrät er, was ihn trotz des hohen Boxeralters von 41 Jahren noch antreibt.

"Geld ist nicht meine wichtigste Motivation. Ich bin nicht psychisch krank, sondern auf eine gesunde Art und Weise besessen von dem Ziel, noch einmal den Titel zu holen," sagte Klitschko in Going, wo er sich auf den Fight vorbereitet. "Ich bin sehr selbstkritisch und noch immer angepisst, dass ich es nicht geschafft habe, Fury zu besiegen."

Deshalb absolviert er eine enorm harte Vorbereitung: "In der Vorbereitung auf Joshua bin ich ein kompromissloser, multidimensionaler Egoist bin. Ich blende alles andere aus, deshalb kompromisslos. Ich bin auf alles vorbereitet, was kommen kann, deshalb multidimensional. Ich denke an nichts anderes als an den 29. April und mein Ziel, nicht einmal an meine Familie und meine Tochter, die ich sehr liebe, deshalb Egoist."

Zu einem möglichen Karriereende bei einer Niederlage wollte er nichts sagen. "Meine Uhr tickt derzeit nur bis zum 29. April."

Mehr bei SPOX: Kovalev bekommt Rematch gegen Ward | Klitschko: Karriereende? "Denke nur bis zum Fight" | Foreman sieht Joshua im "Kampf der Generationen" vorn

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen