Boxer bedroht Bayers Bailey auf offener Straße

Auch wegen seiner Schnelligkeit gilt Bailey als aufregendes Offensivtalent. Offenbar plant Chelsea den Jamaikaner von Bayer Leverkusen loszueisen.

Im Winter wechselte Leon Bailey vom KRC Genk zu Bayer Leverkusen. Krankheitsbedingt langte es für den talentierten Jamaikaner bislang lediglich zu zwei Bundesligaeinsätzen. Auch am Sonntag beim spektakulären 3:3 seines Teams gegen Wolfsburg fehlte er. Schlagzeilen produzierte der 19-Jährige dennoch. Er wurde von einem Boxer auf offener Straße bedroht - offenbar handelt es sich um eine Racheaktion.

Bailey stand krankheitsbedingt nicht im Kader der Leverkusener, trainierte stattdessen individuell. Später besuchte er Freunde in Genk und wurde auf offener Straße von einem Boxer bedroht. Atif Tanriseven Ribera stellte den Youngster in einem Cafe zu Rede - und nahm das Spektakel gleich mal live auf seiner Facebookseite auf.

Angeblich ging es dem Boxer bei dieser Aktion um Rache. Bailey soll Ribera in einem Fitnessstudio beim Schattentraining gefilmt haben und sich anschließend über die Socialplattform Snapchat lustig gemacht haben, den Boxer als "Clown" verhöhnt haben. Das berichtet die Zeitung Het Nieuwsblad

Am Sonntag machte sich der Boxer vier Minuten lang Luft, beschimpfte Bailey, rief unter anderem: "Warum nennst du mich einen Clown? Ich bin ein Profi-Boxer.“ Er verlangte vom Offensiv-Spieler, das Video zu löschen. Danach drohte er: "Wenn ich das nochmal höre, poliere ich dir, dir und dir die Fresse!“ Bailey blieb ruhig, die Situation eskalierte wohl auch deshalb nicht.

Das Video des Boxers wurde fast zeitgleich mit dem Leverkusenspiel veröffentlicht, die nach dem Remis weiter im Abstiegskampf stecken. Am Montag trainierte der Teenager ganz normal bei Leverkusen mit. Die Bild berichtet nach einer Anfrage beim Werksklub, dass es noch zu einem klärenden Gespräch kommen soll.

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