Das pikante System um Brady

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Das pikante System um Brady
Das pikante System um Brady

Tom Brady hat es wieder getan!

Der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten und Darling der US-Nation hat sich den nächsten Skandal-Profi ins Team geholt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Am Mittwoch bestätigten die Tampa Bay Buccaneers die Verpflichtung von Richard Sherman, nachdem am Dienstag bereits durchgesickert war, dass der Free Agent auf dem Weg nach Tampa ist.

„Ich habe mich für das beste Angebot entschieden, das ich hatte, für die beste Gelegenheit, da rauszugehen und etwas Großartiges zu machen, um ein anderes Team anzuführen“, sagte Sherman. „Ich fühle mich wohl und bin von meinen Fähigkeiten überzeugt, da rauszugehen zu können und das Team zum Sieg zu führen.“

NFL: Brady holt Sherman zu den Buccaneers

Und wie sollte es anders sein, hatte Brady bei Shermans Unterschrift die Finger im Spiel. Der Cornerback verriet, dass der Star-Quarterback bei ihm angeklopft habe: „Wenn einer der besten Quarterbacks aller Zeiten auf dich zukommt, ist es schwer, sich so eine Gelegenheit entgehen zu lassen.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Sherman stellte in der Vergangenheit seine Klasse häufig genug unter Beweis. Kein Spieler in der NFL hat seit 2011 mehr Interceptions erzielt als der Veteran, darunter eine gegen seinen neuen Teamkollegen Brady. Der 33-Jährige kann wertvolle Erfahrung in eines der jüngsten Defensive Backfields der Liga bringen. Außerdem ist er ein sicherer Tackler, in dieser Saison bis dato eine Schwachstelle der Buccaneers-Defense.

Soweit so gut - wenn da nicht noch ein großes Aber wäre: Sherman machte zuletzt mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam: Im Juli wurde er wegen des Verdachts auf Diebstahl in Kombination mit häuslicher Gewalt sowie Fahrerflucht festgenommen.

Sherman: nächster Skandalprofi zu Brady

Am Freitag findet dazu eine Anhörung vor Gericht in Washington statt. Sherman plädiert in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig und erklärte via Twitter, dass er seine Taten „zutiefst bereue“ und sich „in einer Weise verhalten habe, auf die ich nicht stolz bin.“

Aber damit nicht genug: Schon im Februar wurde gegen Sherman eine Verfügung erwirkt, die ihm den Besitz von Waffen untersagte. Der Grund: Ein Richter hatte festgestellt, dass er eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte. Die Einzelheiten des Falles wurden versiegelt.

Sherman ist nicht der erste Rüpel, den sich die Bucs ins Team holen. Im April gaben die Verantwortlichen in Tampa Antonio Brown - mehrfach angezeigt wegen Vergewaltigung, häufig von der NFL bestraft und gleich von mehreren Teams gefeuert - einen neuen Vertrag.

Brady über Brown: Hatte keine Vorurteile

Auch dabei war Brady nicht unbeteiligt. Der 44-Jährige versicherte, dass es Brown wert sei. „Er liebt dieses Spiel, er ist ein wahrer Perfektionist und hat einen unglaublichen Football-IQ“, sagt der siebenmalige Super-Bowl-Champion über den Mann, der in der vergangenen Saison mit den Bucs seinen ersten Meisterschaftsring gewonnen hat.

Brady weiter: „Zwischen Antonio und mir besteht einfach eine gute Verbindung. Es fing damit an, dass ich keine Vorurteile hatte oder Vorstellungen davon, wie etwas laufen könnte. Ich versuche erst einmal, jemanden kennenzulernen.“

Und Brown? Der gab sich geläutert. „Er hat mir dabei geholfen, als Mensch zu wachsen“, schwärmte er von Brady: „Er hat sichergestellt, dass ich einen Plan habe und mich von Nebengeräuschen nicht ablenken lasse.“

Patriots und Belichick mit vorbelasteten Stara

Schon die Patriots hatten Brown eine Chance gegeben und das Aufpicken beschädigter Stars zur Kunstform erhoben. Bei Bill Belichick ging es um den kurzfristigen Erfolg.

Da kann selbst ein gutes Jahr eines vorbelasteten Profis in der NFL entscheidend sein. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Sebastian Vollmer, der selbst zwischen 2009 und Anfang 2017 bei den New England Patriots aktiv war und als Offensive Tackle jahrelang eine Art Bodyguard für Brady war, erklärte bei SPORT1, warum vermeintliche Skandal-Spieler unter der Quarterback-Legende so gut funktionieren.

Brady hat Händchen für Problemprofis

„Du brauchst bestimmte Spieler, die über einem stehen. Es gehört schon etwas dazu, dass ein Antonio Brown, der als einer der besten Receiver der Liga kam, sagt: Ich ordne mich jemandem unter. Aber Brady stellt eben klar, dass es nur so mit ihm geht“, so der 37 Jahre alte Deutsche.

Und weiter: „Es geht eben, für sieben, acht Monate zu sagen: Ich kann mir einen Ring holen und mache dafür alles richtig. Anerkennend, dass da jemand ist, der besser ist als ich. Manchmal geht das für ein paar Spiele, manchmal für ein paar Jahre.“

Bleibt abzuwarten, wie lang es mit Sherman gut geht. Aber feststeht: Brady hat ein Händchen für Kollegen, die als Problemprofis gelten. Das ist nun also erneut gefragt.

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