Dämpfer der Politik: Keine Lockerungen für den Breitensport

SID
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Geschlossener Fußballplatz bei Ulm im April 2020 (Bild: Harry Langer/DeFodi Images via Getty Images)
Geschlossener Fußballplatz bei Ulm im April 2020 (Bild: Harry Langer/DeFodi Images via Getty Images)

Der Amateur- und Breitensport muss weiter auf die erhofften Lockerungen in der Corona-Pandemie warten.

In den am frühen Dienstag getroffenen Beschlüssen von Bund und Ländern stehen die Zeichen stattdessen sogar wieder auf Verschärfung. Der Sport wird erst gar nicht erwähnt.

Vor drei Wochen hatte es noch die Aussicht auf leichte Öffnungen gegeben. So sollte bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wieder bis zu zehn Personen in kleinen Gruppen unter freiem Himmel Sport treiben können.

Von diesem Wert sind die meisten Regionen in Deutschland aber weit entfernt.

Corona-Beschlüsse: Amateur- und Breitensport im Wartestand

Während des Oster-Lockdowns vom 1. bis 5. April soll nun stattdessen ein generelles "Ansammlungsverbot" im öffentlichen Raum gelten. Kontaktsport im Freien oder auch kontaktloser Sport im Innenbereich sind ausgeschlossen.

In vielen Regionen droht im Amateurfußball, aber auch in anderen Sportarten immer mehr der Abbruch der Saison.

Auch eine Zulassung von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga ist somit weiter nicht in Sicht. Die bestehenden Lockdown-Regeln wurden zunächst bis zum 18. April verlängert.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) drängt bereits seit Wochen auf "eine Perspektive" für den "vereinsbasierten Sport". Die steigenden Coronazahlen hatten die Hoffnung zuletzt aber wieder schwinden lassen.

Vereine und Landessportbünde berichteten zuletzt über deutliche Mitgliederverluste, die Zahl der ehrenamtlich Engagierten nehme ab.

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