Buchmann: Doping-Problem im Radsport "nicht akut"

Sportinformationsdienst
Sport1

Radsport-Ass Emanuel Buchmann hat für die kommende Tour de France einen Platz auf dem Podium als klares Ziel ausgegeben.

"Ja, ich möchte mich verbessern. Es muss alles passen, aber man hat 2019 gesehen, dass ich das draufhabe", sagte der 27 Jahre alte Ravensburger im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Buchmann hatte im Vorjahr als Vierter die beste Tour-Gesamtplatzierung seit dem zweiten Platz von Andreas Klöden 2006 erreicht.


Dass die Ansprüche bei der Frankreich-Rundfahrt 2020, die am 27. Juni in Nizza beginnt und mit ihrem kletterlastigen Profil Buchmann entgegenkommt, damit wachsen, weiß der Kapitän des deutschen Teams Bora-hansgrohe. 

Doping-Problematik nicht akut

"Die Erwartungen an mich werden andere sein. Nicht mehr Top 10, sondern Vierter oder besser", sagte Buchmann, er will sich sich davon nicht nervös machen lassen: "Ich kann nicht mehr beeinflussen, als dass ich mich optimal vorbereite. Im vergangenen Jahr während des Rennens wusste ich, dass die Form stimmt und die Besten nicht weit weg sind. Aber die Frage bleibt immer, dies drei Wochen lang durchhalten zu können."


Zweifel an der Integrität seiner Konkurrenten hat Buchmann nicht.

"Ich kann von mir sagen, dass ich sauber auf den vierten Platz bei der Tour de France gefahren bin und der Sieger weniger als zwei Minuten entfernt war. Wenn das sauber möglich ist, wieso sollten die anderen dann alle dopen? In der Vergangenheit gab es im Radsport einige schwarze Schafe, und man kann nicht in die Konkurrenten hineinschauen. Aber in meinen Augen ist die Doping-Problematik im Radsport nicht akut", sagte Buchmann.

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