Vor Giro: Buchmann dämpft die Erwartungen

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Vor Giro: Buchmann dämpft die Erwartungen
Vor Giro: Buchmann dämpft die Erwartungen

Der deutsche Radprofi Emanuel Buchmann hat vor dem Start des 105. Giro d‘Italia in Budapest die Erwartungshaltung gedämpft.

„Es wäre ein Erfolg für mich, wenn ich ohne Sturz und Krankheit gut durchkomme. Dann wird am Ende auch ein gutes Ergebnis dabei rauskommen, mit dem ich zufrieden bin“, sagte Buchmann am Donnerstag: „An einer genauen Platzierung möchte ich nicht festmachen, ob der Giro erfolgreich war oder nicht.“

Beim deutschen Team Bora-hansgrohe ist Buchmann Teil einer Dreierspitze. Buchmann, Wilco Kelderman (Niederlande) und Jai Hindley (Australien) teilen sich das Kapitänsamt und sollen Bora einen Podestplatz bescheren. Das Trio hatte in der Vorbereitung allerdings mit Stürzen und Krankheiten zu kämpfen, Buchmann laborierte zuletzt an einer Bronchitis.

"Es ist ein Vorteil mit mehreren Kapitänen an den Start zu gehen. Man hat taktisch ganz andere Möglichkeiten", sagte Buchmann, der Tour-Vierte von 2019: "Wenn ich gut drauf bin, kann ich ganz vorne mitfahren. Wenn nicht, dann kann ich die anderen unterstützen. Es nimmt auch ein bisschen Druck."

Buchmann ist seit seinem Erfolg vor drei Jahren bei den Grand Tours durch Stürze und Blessuren ausgebremst worden. In Italien hofft er in diesem Jahr auf eine neue Chance.

Buchmann plant vorerst keinen Tour-Start

"Ganz verloren waren die Jahre nicht. Ergebnistechnisch ist wenig dabei herumgekommen. Normalerweise habe ich noch ein paar gute Jahre vor mir, ich bin immer noch motiviert", sagte der 29-Jährige. Ein Start bei der Frankreich-Rundfahrt im Juli ist derzeit nicht geplant, ein Einsatz bei der Vuelta in Spanien dagegen wahrscheinlich.

Bora-Teamkollege Lennard Kämna ist beim Giro als Helfer eingeplant, erhält jedoch auch eigene Freiheiten für die Jagd auf Etappensiege. „Ich habe mir es als Ziel gesetzt, eine Etappe zu gewinnen. Ganz klar“, sagte Kämna.


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