Budapest Forum: Europäische Bürgermeister machen sich für Demokratie stark

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Bürgermeister:innen europäischer Städte kamen beim Budapester Forum für nachhaltige Demokratie in der ungarischen Hauptstadt zusammen. Darunter war auch der Bürgermeister von Budapest Gergely Karacsony, der über Herausforderungen für die Demokratie sprach:

"Denken Sie an die Armut, die es in unseren demokratischen Gesellschaften gibt. Extreme Armut, die Leid und Hoffnungslosigkeit schürt, ist nicht nur ein Versagen der Sozialpolitik. Es ist ein Makel der Demokratie selbst. Demokratie sollte gute und faire Ergebnisse hervorbringen. Und wenn sie es nicht schafft, vermeidbares Leid zu beseitigen, dann ist etwas falsch."

Neben Armut, Angst und Unsicherheit ist der Klimawandel eine Bedrohung für die Demokratien. Das sind Herausforderungen, die das Bündnis der freien Städte angehen will. Neben Budapest, Warschau, Prag und Bratislava haben sich auch Paris, Barcelona, Zagreb, Wien, Danzig, Los Angeles und Taipeh der Gruppe der Weltstädte angeschlossen.

Rafal Trzaskowski erklärt: "Wir als Bürgermeister haben viele Dinge gemeinsam und wir machen viele Sachen zusammen. Zuallererst schützen wir unsere Werte, wir kommen aus offenen, toleranten Städten und wir wollen die Prioritäten angehen, die unseren Bürger:innen am Herzen liegen. Und wie es aussieht, gewinnen die Populisten nicht in den Städten. Wir wollen eine Verbindung schaffen für die Wünsche unserer Bürger:innen, und ich denke, dass wir gemeinsam eine Menge tun können."

Die Bürgermeister:innen unterzeichneten in Budapest eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Werte der liberalen Demokratie, des Pluralismus, der Offenheit und der kulturellen Vielfalt verteidigen.

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