Buemi auch beim ePrix von Paris nicht zu schlagen ! Nick Heidfeld mit Platz 3 wieder auf dem Podest !

Sebastien Buemi (Renault e.dams) gewinnt beim ePrix in Paris sein fünftes Rennen der aktuellen Saison. Er konnte sich auf der 1,93 km langen Strecke in Paris, direkt vor der weltberühmten Kulisse des Invalidendoms, gegen Jose-Maria Lopez (DS Virgin Racing) und dem deutschen Ex-Formel 1-Piloten Nick Heidfeld (Mahindra Racing) klar durchsetzen.

Der zweite Deutsche Daniel Abt (ABT Schaeffler Audi Sport Team) lag kurz vor der Ziellinie auf einem tollen siebten Platz, dann aber streikte sein Auto und er rutschte bis auf den 13. Platz zurück.

Im Qualifying am Vormittag holte sich Buemi (Renault e.dams) mit einem denkbar knappen Abstand von 0,006 Sekunden die Superpole. Hierfür kassierte er auch gleich drei weitere Punkte für die Meisterschaftswertung. Überraschung hierbei waren die Startplätze der sonstigen Favoriten um die Meisterschaft. Der zweitplatzierte in der Gesamtwertung, Lucas Di Grassi (ABT Schaeffler Audi Sport Team) hatte diesmal komplett daneben gegriffen und stand auf dem 14. Startplatz. Buemi’s Teamkollege Nicolas Prost (Renault e.dams) machte es nicht viel besser und startete vom zehnten Platz. Die beliebten Plätze in den ersten beiden Reihen teilten sich somit Buemi, Jean-Eric Vergne (Techeetah), Jose-Maria Lopez (DS Virgin Racing) und Oliver Turvey (NextEV NIO).

Von deutscher Seite konnte sich wieder einmal Nick Heidfeld (Mahindra Racing) auf der sechsten Startposition hervorheben. Daniel Abt (ABT Schaeffler Audi Sport Team) belegte die 16. Position. Maro Engel (Venturi Formel E) ließ das Rennen in Paris aus, da er an diesem Wochenende bei der DTM auf dem Lausitzring an den Start geht. Von dort aus zeigte sicher der Münchner sehr überrascht zum Ausgang des Rennens.

Wie schon beim letzten Rennen in Monaco verhielten sich die Fahrer der Formel-E in der Startphase erstaunlich ruhig und es passierte außer ein paar Positionswechseln in der Mitte des Feldes nichts Größeres. Dies bedeutete, dass sich Buemi an der Spitze gleich davon machte. Ihm versuchte der Lokalmatador und der Zweite aus dem Qualifying Jean-Eric Vergne (Techeetah) zu folgen, was aber nur bedingt funktionierte.

Somit hatte der Schweizer Buemi nach sechs Runden einen Vorsprung von 1,5 Sekunden. Zu dieser Zeit hatte sich Daniel Abt bereits auf den 12. Rang nach vorn gefahren. Heidfeld lag auf Platz vier und damit in Schlagdistanz zum Podium.Ab der 16. Runde gewann das Rennen an Dramatik. Der in der Meisterschaft auf dem zweiten Platz liegende Brasilianer di Grassi wurde von Felix da Costa (Andretti Formula E) überholt und Abt arbeitete sich ebenfalls weiter nach vorne. Allerdings gab di Grassi zu diesem Zeitpunkt nicht auf machte weiterhin Druck auf da Costa. Der verteidigte sich zwar gut und fair, musste aber nachgeben und di Grassi ging vorbei.

Doch dieses Überholmanöver blieb nicht ohne Folgen: da Costa setzte nach, schob dabei Lucas di Grassi quer durch die Kurve und landete selbst in der Mauer. Eine erste Full Course Yellow Phase war die Folge. Dies war dann für die meisten Fahrer auch das Signal um auf das zweite Auto zu wechseln.

In der 37. von 49 Runden gab das Safetycar das Rennen wieder frei. Buemi machte sich gleich wieder vorne weg und schaffte einen Vorsprung von 1,2 Sekunden, als für die drei Fahrer Frijns, Gutierrez (Techeetah) und Tom Dillmann (Venturi Formula E Team) jeweils eine Fünf-Sekunden Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Full Course Yellow Phase ausgesprochen wurde. Dies hätte für Daniel Abt die Chance auf den fünften Platz bedeutet.

Buemi hat nun 132 Punkte und führt die Meisterschaft mit 43 Punkten Vorsprung an. Auf dem zweiten Platz befindet sich Lucas di Grassi mit 89 Zählern. Nicolas Prost (Renault e.dams) konnte dahinter sein Punktekonto auf 58 aufstocken. Nick Heidfeld belegt nach dem ePrix von Paris, als bester Deutscher, mit 47 Punkten den vierten Gesamtrang.

Daniel Abt steht mit 26 Zählern auf Platz 10 und Maro Engel blieb durch seine Abwesenheit auf 12 Punkten sitzen und rutscht damit auf die 14. Position zurück.

Nach den beiden back-to-back Rennen in Monaco und Frankreich geht es nun in drei Wochen, mit einem weiteren Doppelpack weiter. Am 10. und 11. Juni findet dann auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin das nächste Wochenende statt.

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