Bundesliga: 1. FC Köln: Stimmungsboykott der Kurve, Feierverzicht der Spieler

Im Heimspiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt (1:0) am Dienstagabend war es in der Südkurve in der ersten Halbzeit ungewohnt ruhig. Der Grund: Kölner Ultra-Gruppierungen stellten die Unterstützung ihrer Mannschaft ein, um auf Vorkommnisse vor dem Spiel zu reagieren.

Im Heimspiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt (1:0) am Dienstagabend war es in der Südkurve in der ersten Halbzeit ungewohnt ruhig. Der Grund: Kölner Ultra-Gruppierungen stellten die Unterstützung ihrer Mannschaft ein, um auf Vorkommnisse vor dem Spiel zu reagieren.

Wie der Express berichtet, sind vor Anpfiff hunderte Fans durch die Stadt gezogen, um auf Konfrontationskurs mit Gäste-Fans zu gehen.

Um drohende Ausschreitungen zu verhindern, griff die Polizei präventiv ein und nahm einige Kölner Ultras in Gewahrsam, woraufhin als Ausdruck der Kritik am Vorgehen der Polizei spontan die Stimmung boykottiert wurde.

In der ersten Hälfte versuchte daraufhin der Oberrang in der Südkurve für Stimmung zu sorgen - ohne Erfolg. Nach der Pause nahmen dann auch die Ultras die Unterstützung wieder auf und peitschten die Geißböcke wie gewohnt nach vorn.

Die FC-Stars zeigten ihr Unverständnis über das Verhalten des eigenen Anhangs, in dem sie nach dem Heimsieg auf das übliche Feiern vor der Südkurve verzichteten.

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