Bundesliga: 90.+1! Holtby trifft zum HSV-Sieg gegen Köln

Der abstiegsgefährdete Hamburger SV hat das Überraschungsteam des 1. FC Köln mit einem Last-Minute-Sieg vorerst ausgebremst. Die Hanseaten knüpften beim 2:1 (1:1) an ihre starke Form der Vorwochen an und fuhren den sechsten Dreier aus den vergangenen sieben Heimspielen ein. Lewis Holtby (90.+1) traf zum Sieg für die Norddeutschen.

Der abstiegsgefährdete Hamburger SV hat das Überraschungsteam des 1. FC Köln mit einem Last-Minute-Sieg vorerst ausgebremst. Die Hanseaten knüpften beim 2:1 (1:1) an ihre starke Form der Vorwochen an und fuhren den sechsten Dreier aus den vergangenen sieben Heimspielen ein. Lewis Holtby (90.+1) traf zum Sieg für die Norddeutschen.

Mit 30 Punkten auf dem Konto verließ der HSV den Relegationsrang - doch die Situation bleibt höchst brisant.

Schon in der 13. Spielminute traf Nicolai Müller aus kurzer Distanz zur Führung - es war der 2900. Bundesligatreffer des HSV. Vor dem Linksschuss hatte sich Stürmer Bobby Wood geschickt durchgetankt und damit den Weg zum Treffer bereitet.

Nur zwölf Minuten später antwortete Köln durch Milos Jojic (25.). Der Serbe traf per Kopfball nach Flanke von Christian Clemens.

Die Kölner zeigten vor 57.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion mit einem reifen Auftritt, weshalb sie im Rennen um die Europacup-Tickets gute Karten besitzen, das Team von Trainer Peter Stöger ist Sechster.

Gisdol hatte eindringlich vor seinem Ex-Schützling Modeste gewarnt, mit dem er in Hoffenheim zusammengearbeitet hat.

Doch der Torjäger kam direkt nach dem Anpfiff zur großen Chance auf die Führung. Nach Vorlage von Konstantin Rausch stand Modeste nach 54 Sekunden frei vor René Adler, konnte den Ball aber nur schwer kontrollieren und schoss aus der Drehung über das HSV-Tor.

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Der FC war sofort da, bewies Tempo und Kombinationsvermögen. Aber auch die Gastgeber steckten nicht zurück und trugen schnell ihren Teil zu einem intensiven Spiel bei. Dem Brasilianer Walace und U21-Nationalspieler Gideon Jung gelang es nach einer wilden Anfangsphase immer besser, das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld für die Norddeutschen zu ordnen und die schnellen Flügelspieler Müller und Filip Kostic einzusetzen.

Müller rasselt mit Höger zusammen

Die Brust der HSV-Profis wurde mit der Führung breiter, die Gäste fanden dagegen mit längeren Ballbesitzpassagen wieder ihre Sicherheit - und schlugen dann bei ihrer ersten Chance nach dem Rückstand zurück. Anschließend drängten die Hamburger wieder und kamen durch Müller nach einem Fehler von Dominic Maroh zu einer aussichtsreichen Gelegenheit, doch der Ex-Mainzer verzog knapp (39.).

Kurz nach dem Wechsel musste Müller dann mit starken Knieschmerzen nach einem heftigen Zusammenprall mit Marco Höger raus (52.), Michael Gregoritsch kam rein.

Und auch mit verändertem Personal meldete der HSV weiterhin seinen Anspruch auf drei Punkte an, agierte aber meist nicht präzise genug in der gegnerischen Hälfte. Köln zog sich zeitweise zurück und lauerte auf seine Chance per schnellem Umschaltspiel.

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