Bundesliga: Baumann stellt sich vor Nouri

Der SV Werder Bremen steht unter Alexander Nouri nicht mehr unbedingt für das Spektakel vergangener Tage. Sportdirektor Frank Baumann verteidigt den Coach.

Der SV Werder Bremen steht unter Alexander Nouri nicht mehr unbedingt für das Spektakel vergangener Tage. Sportdirektor Frank Baumann verteidigt den Coach.

Gegen Hertha BSC sicherte Nouri am Wochenende ein Unentschieden und wechselte zum Schluss der Partie defensiv.

Das kam in Bremen nicht überall gut an. Bei Deichstube erklärte etwa Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer: "Wenn es klappt, ist es okay. Wenn nicht, muss er sich Kritik gefallen lassen."

Baumann will davon nichts wissen: "Das ist Quatsch." Im kicker stellt sich der Sportdirektor klar vor seinen Trainer: "Die Betrachtung ist nicht ganz fair. Sie bezieht sich nur auf die letzten 10, 20 Minuten der Spiele. Dabei hätte der Trainer schon von vornherein defensiver aufstellen können."

Werder würde in der Zukunft keineswegs an Attraktivität verlieren: "Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben. Das waren drei Europacupstarter. Gegen Hoffenheim und Hertha auswärts nicht komplett ins Risiko zu gehen, ist vernünftig."

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