Bundesliga: BVB-Suche: Wer beerbt Watzke und Zorc?

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Nach der Vertragsverlängerung von Sportdirektor Michael Zorc verzögert sich der Umbruch in der Chefetage von Borussia Dortmund voraussichtlich um ein weiteres Jahr. Neben Zorc könnte auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seine Karriere beenden. Die Planungen für die Nachfolge der beiden Posten laufen offenbar bereits.

Nach Informationen von Sport 1 hat Zorc seinen für 2021 geplanten Ruhestand aufgrund der anhaltenden Coronakrise um ein weiteres Jahr verschoben, um dem Nachfolger des Sportdirektors keinen schwierigen Start zu bereiten.

BVB: Treten Zorc und Watzke 2022 zurück?

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"Ich habe Michael Zorc vor einigen Wochen persönlich darum gebeten, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Wir alle beim BVB sind glücklich und dankbar, dass er unserem Wunsch entsprochen hat", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am vergangenen Donnerstag. Gleichzeitig deutete Zorc aber einen baldigen Rückzug aus dem Geschäft an: "Ich bin sehr motiviert und freue mich. Wir wollen noch was zusammen erreichen. Irgendwann ist der Zeitpunkt da, an dem man auch mal andere Einflüsse in den Klub lassen könnte."

Dem Bericht zufolge könnte es 2022 bei Borussia Dortmund zum großen Stühlerücken kommen. Es gilt offenbar auch als denkbar, dass sich Hans-Joachim Watzke zurückzieht und die Nachfolge von Präsident Reinhard Rauball, dessen Vertrag im gleichen Jahr endet, antritt.

BVB: Sebastian Kehl wird womöglich Nachfolger von Zorc

Als mögliche Nachfolger für den Sportdirektor-Posten nennt Sport 1 Ex-Kapitän Sebastian Kehl, der bereits seit zwei Jahren als Lizenzspielerchef beim BVB arbeitet. Demnach können sich Watzke und Zorc noch ein weiteres Jahr überlegen, ob der 40-Jährige bereit für den nächsten Schritt ist.

Für Watzkes Posten kommen anscheinend gleich mehrere Kandidaten infrage. Der Geschäftsführer brachte bereits 2019 auf der SPOBIS Zorc, Kehl, Lars Ricken und Matthias Sammer ins Spiel. Ihm sei es wichtig, dass sein Nachfolger den nötigen "Stallgeruch", aber auch "die nötige Führungsstärke und Kompetenz" habe.

Watzke-Nachfolge: Sammer, Ricken und Cramer im Gespräch

Während Ricken seit einigen Jahren als Nachwuchskoordinator arbeitet, fungiert Sammer nur als externer Berater der Schwarzgelben. Auch aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme, die ihn 2016 zum Rücktritt als Sportvorstand des FC Bayern zwangen, gilt es als unwahrscheinlich, dass Sammer diese Stelle übernehmen wird.

Neben Ricken wird offenbar auch Marketingdirektor Carsten Cramer als Watzke-Nachfolger gehandelt. Der gelernte Jurist ist bereits seit 2010 im Verein tätig.

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