Bundesliga: BVB scoutet zwei Sancho-Nachfolger

SPOX
Borussia Dortmund hat offenbar zwei Brasilianer als potenzielle Nachfolger von Jadon Sancho im Visier, sollte der viel umworbene Offensivspieler im Sommer den Verein verlassen. Allerdings könnte ein 17-Jähriger von Stade Rennes der BVB-Königstransfer im Sommer werden. Außerdem dürfen zahlreiche Spieler den Verein verlassen - darunter angeblich auch Manuel Akanji.
Borussia Dortmund hat offenbar zwei Brasilianer als potenzielle Nachfolger von Jadon Sancho im Visier, sollte der viel umworbene Offensivspieler im Sommer den Verein verlassen. Allerdings könnte ein 17-Jähriger von Stade Rennes der BVB-Königstransfer im Sommer werden. Außerdem dürfen zahlreiche Spieler den Verein verlassen - darunter angeblich auch Manuel Akanji.

Borussia Dortmund hat offenbar zwei Brasilianer als potenzielle Nachfolger von Jadon Sancho im Visier, sollte der viel umworbene Offensivspieler im Sommer den Verein verlassen. Allerdings könnte ein 17-Jähriger von Stade Rennes der BVB-Königstransfer im Sommer werden. Außerdem dürfen zahlreiche Spieler den Verein verlassen - darunter angeblich auch Manuel Akanji.

Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um Borussia Dortmund.

BVB-Transfers: Nachfolger von Sancho könnten aus Brasilien kommen

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Borussia Dortmund hat offenbar zwei Brasilianer als Ersatz für den viel umworbenen Jadon Sancho im Visier, sollte der englische Nationalspieler den BVB im Sommer verlassen. Sowohl mit Everton (23) von Gremio Porto Alegre als auch mit Antony (19) vom FC Sao Paulo sollen sich die Verantwortlichen der Dortmunder bereits getroffen haben.

Beide Brasilianer sind auf den offensiven Flügelpositionen einsetzbar und bei ihren Klubs gesetzt. Antony bestritt trotz seines jungen Alters insgesamt 33 Pflichtspiele für Sao Paulo in der abgelaufenen Saison und war dabei an zehn Toren direkt beteiligt (vier Tore, sechs Vorlagen). Auch Everton ist bei seinem Klub Gremio Porto Alegre gesetzt, machte in 42 Pflichtspielen 15 Tore und bereitete sieben Treffer vor. Außerdem lief Everton bereits 14-mal für die brasilianische Nationalmannschaft auf.

Beide Spieler sind vertraglich noch langfristig an ihre Vereine gebunden. Antony steht bei Sao Paulo noch bis 2024 unter Vertrag, bei Everton und Port Alegre ist es nur ein Vertragsjahr weniger.

Ein Verbleib von Sancho, der unter anderem das Interesse von Paris Saint-Germain, Manchester United, Real Madrid und dem FC Liverpool geweckt haben soll, galt zuletzt über den Sommer hinaus als unwahrscheinlich. "Man muss kein Prophet sein, um zu sagen, dass Jadon sicherlich keine fünf Jahre mehr hier spielen wird", sagte Sportdirektor Michael Zorc bereits Ende September des vergangenen Jahres gegenüber dem kicker.

Die Sport Bild hatte in der Folge berichtet, dass der BVB Javairo Dilrosun (Hertha BSC) und Ferran Torres (FC Valencia) beobachte, um für einen Sancho-Abschied im Sommer gewappnet zu sein.

Borussia Dortmund wirbt offenbar um Stade-Rennes-Juwel Camavinga

Borussia Dortmund ist offenbar an einer Verpflichtung des erst 17 Jahre alten Eduardo Camavinga von Stade Rennes interessiert. Das berichtet die Sport Bild am Mittwoch.

Demnach werde der Mittelfeldspieler zwar von zahlreichen Top-Klubs aus Europa wie dem FC Barcelona oder Real Madrid umworben, allerdings baue man beim BVB auf die Verhandlungstaktik, die den Dortmundern bereits das Ja-Wort von Erling Haaland in diesem Winter bescherte: Das Versprechen auf Spielpraxis auf höchstem Niveau und das Vertrauen, das der BVB jungen Spielern seit Jahren schenke.

Camavinga debütierte bereits im vergangenen Jahr mit gerade einmal 16 Jahren, vier Monaten und 27 Tagen für Rennes in der Ligue 1 und ist der jüngste Spieler in der Startelf einer Mannschaft aus Europas Top-5-Ligen. In der laufenden Saison ist er als Sechser gesetzt und verpasste nur drei Spiele aufgrund einer Rotsperre und einer Muskelverletzung. Der Sport Bild zufolge würde sich die Ablöse für den französischen U21-Nationalspieler auf bis zu 50 Millionen Euro belaufen.

BVB-Streichliste: Akanji und Dahoud dürfen offenbar gehen

Borussia Dortmund will seinen Kader in den kommenden Monaten offenbar weiter verkleinern. Wie die Sport Bild berichtet, stehen neben erwartbaren Namen wie Jacob Bruun Larsen und Marcel Schmelzer auch Manuel Akanji und Mahmoud Dahoud auf der Streichliste.

Demzufolge dürften alle genannten Spieler den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Während ein Vereinswechsel bei den Dauerreservisten Schmelzer, Bruun Larsen und Dahoud bereits mehrfach kolportiert wurde, würde ein nahender Abschied von Akanji überraschen.

Der 24 Jahre alte Innenverteidiger ist beim BVB unter Lucien Favre trotz einiger Wackler und einer Formkrise gesetzt und stand in 26 von 27 Pflichtspielen über 90 Minuten auf dem Platz. Vertraglich ist Akanji nach seinem Wechsel im Januar 2018 vom FC Basel zu den Schwarzgelben noch bis 2022 gebunden.

Bereits vor knapp einem Jahr hatte Akanji einen Abschied aus Dortmund angedeutet und in einem kicker-Interview gesagt, eines Tages "für die beste Mannschaft der Welt" spielen zu wollen - ohne dabei einen konkreten Verein zu nennen. Angeblich könnte damit Manchester United gemeint sein, der frühere Lieblingsklub von Akanji. Hier geht's zur ausführlichen News.

Paco Alcer beim BVB: Daran hakt ein Wechsel nach Spanien

Zwischen Paco Alcacer und Borussia Dortmund stehen die Zeichen nach wie vor klar auf Trennung. Ein Wechsel zurück nach Spanien soll nach Angaben der Bild-Zeitung jedoch an der Ablöseforderung der Dortmunder und Alcacers Gehalt haken.

Demnach gebe es für den wechselwilligen Stürmer kein passendes Angebot. Zuletzt wurden der FC Valencia, Atletico Madrid und der FC Sevilla als potenzielle Abnehmer genannt. Allerdings hatte Sportdirektor Michael Zorc etwaige Gerüchte bereits am vergangenen Samstag dementiert.

"Dazu muss man was auf dem Tisch liegen haben. Ich lese viele Gerüchte. Die Leute brauchen nicht zu glauben, was in den Zeitungen steht", erklärte Zorc vor dem 5:3-Sieg der Dortmunder in Augsburg, bei dem Alcacer nicht einmal im Kader des BVB stand. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass er bereit ist, uns heute zu helfen", begründete BVB-Trainer Lucien Favre seine Entscheidung, Alcacer aus dem Kader für den Rückrundenauftakt zu streichen. Das Verhältnis zwischen dem 26-Jährigen und Favre sei "inzwischen komplett zerstört", schreibt die Bild.

Dabei hatte die Geschichte zwischen dem BVB und Alcacer so gut begonnen: Nachdem Dortmund den Stürmer im vergangenen Sommer vom FC Barcelona ausgeliehen hatte, traf Alcacer am Fließband und machte trotz einiger Verletzungen 19 Tore in 32 Pflichtspielen. Der BVB verpflichtete Alcacer daraufhin fest für 21 Millionen Euro und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2023 aus.

Dass Alcacer diesen erfüllen wird, ist äußerst unwahrscheinlich. Unter anderem soll dem Spanier die Verpflichtung von Sturmjuwel Erlin Haaland im Winter "den Rest gegeben" haben, wie die Bild-Zeitung schreibt.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des BVB am Freitag gegen den 1. FC Köln (ab 20.30 Uhr live auf ) hielt sich Favre auffällig bezüglich der Alcacer-Personalie zurück. "Ich kann darüber nichts sagen", erklärte er auf die Frage, ob er daran glaube, dass Alcacer auch nach Ende der Wintertransferperiode noch Spieler von Borussia Dortmund sein werde. Ob er sich wünsche, dass Alcacer bleibt, ließ er ebenfalls offen: "Ich kann nicht mehr darüber sagen. Ich weiß nicht."

Einen ausführlichen Hintergrundbericht zum kolportierten Abschied von Alcacer lest Ihr hier.

BVB-Spielplan in den kommenden Wochen

Datum

Wettbewerb

Gegner

24. Januar

Bundesliga

1. FC Köln (H)

1. Februar

Bundesliga

Union Berlin (H)

4. Februar

DFB-Pokal

Werder Bremen (A)

8. Februar

Bundesliga

Bayer Leverkusen (A)

14. Februar

Bundesliga

Eintracht Frankfurt (H)

18. Februar

Champions League

Paris Saint-Germain (H)

Mehr bei SPOX: BVB-Streichliste: Akanji und Dahoud dürfen Dortmund offenbar verlassen | Paco Alcacers Situation beim BVB: Deshalb muss er eigentlich bleiben

Lesen Sie auch