Bundesliga: Calmund über Bayer: "Jetzt geht es um die Nerven"

Reiner Calmund, langjähriger Macher bei Bayer Leverkusen , fordert von den Profis seines Ex-Klubs vor allem Nervenstärke und kämpferische Tugenden im Ringen um den Klassenerhalt. "Es kommt nicht auf Technik, Kunststücke und gute Dribblings an", sagte der einstige Manager und Geschäftsführer der Tageszeitung Die Welt: "Jetzt geht es um die Nerven, um den Kampf."

Reiner Calmund, langjähriger Macher bei Bayer Leverkusen, fordert von den Profis seines Ex-Klubs vor allem Nervenstärke und kämpferische Tugenden im Ringen um den Klassenerhalt. "Es kommt nicht auf Technik, Kunststücke und gute Dribblings an", sagte der einstige Manager und Geschäftsführer der Tageszeitung Die Welt: "Jetzt geht es um die Nerven, um den Kampf."

Nur sei das alles nicht so einfach, "wenn du ein Team hast, von dem du glaubst, dass es die Qualität für das obere Tabellendrittel hat. Doch nun hängen die Jungs unten drin und müssen sich mit einem Thema beschäftigen, das ihnen fremd ist", betonte "Calli". Das anstehende Spiel am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) beim stark abstiegsgefährdeten Konkurrenten FC Ingolstadt sei deshalb ein ganz besonderes Schlüsselspiel für Leverkusen, so Calmund weiter: "Wenn sie das verlieren, brennt die Luft."

Ihn erinnere das an 1996. Calmund in der Welt: "Ich weiß noch, wie unser Trainer Erich Ribbeck mir damals immer erzählen wollte, wie die Truppe in den UEFA-Cup kommt, als bei mir schon die Schweißperlen auf der Stirn standen. Ich habe nur gesagt: Erich, hör upp du, die Lage ist ernst."

Jede Nacht habe er wach im Bett gelegen. "Das Abstiegsgespenst zuppelte schon an meiner Bettdecke, da haben andere in der Tabelle noch nach oben geschaut", äußerte Calmund, der an den Klassenverbleib der Rheinländer glaubt.

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