Bundesliga: Chinesen wollten Gladbach kaufen

Seit rund zwei Jahren bläst China zum Großangriff auf den Fußballmarkt. Mit absurden Ablösen und Gehältern werden Spieler nach Fernost gelockt, zudem kaufen sich immer mehr Investoren bei europäischen Klubs ein. Auch Borussia Mönchengladbach stand auf dem Zettel.

Seit rund zwei Jahren bläst China zum Großangriff auf den Fußballmarkt. Mit absurden Ablösen und Gehältern werden Spieler nach Fernost gelockt, zudem kaufen sich immer mehr Investoren bei europäischen Klubs ein. Auch Borussia Mönchengladbach stand auf dem Zettel.

Einem Bericht des Finanzmagazins Capital zufolge ist die chinesische Fondsgesellschaft Fosun International Limited in den letzten eineinhalb Jahren an sechs Bundesligisten herangetreten und hat sich nach Beteiligungen erkundigt.

Am liebsten sei dem Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung gewesen. Diese verbietet jedoch die in der Bundesliga geltende 50+1-Regel.

Wie Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers auf Bild-Nachfrage bestätigte, hat Chinas größter privater Finanzkonglomerat 2015 auch die Borussia kontaktiert. "Es ist richtig, dass Fosun sich über eine vermittelnde Agentur im Jahr 2015 für Anteilskäufe bei Borussia interessiert hat. Wir haben aber klar signalisiert, dass eine Mehrheitsbeteiligung bei uns kein Thema ist, daraufhin kam es gar nicht erst zu weiteren Kontakten."

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Auch Spielmacher Raffael soll damals ein Angebot aus dem Reich der Mitte vorgelegt worden sein, doch der 31-Jährige verlängerte stattdessen bei den Fohlen.

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