Bundesliga: DFB-Ethikkommission vertagt sich im Fall Tönnies

Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich im Fall Clemens Tönnies vertagt. Das vierköpfige Gremium unter Vorsitz von Nikolaus Schneider hatte am Donnerstag in einer mehrstündigen Telefonkonferenz mit dem Klubchef von Schalke 04 die rassistischen Aussagen des 63-Jährigen zu Monatsbeginn erörtert.
Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich im Fall Clemens Tönnies vertagt. Das vierköpfige Gremium unter Vorsitz von Nikolaus Schneider hatte am Donnerstag in einer mehrstündigen Telefonkonferenz mit dem Klubchef von Schalke 04 die rassistischen Aussagen des 63-Jährigen zu Monatsbeginn erörtert.

Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich im Fall Clemens Tönnies vertagt. Das vierköpfige Gremium unter Vorsitz von Nikolaus Schneider hatte am Donnerstag in einer mehrstündigen Telefonkonferenz mit dem Klubchef von Schalke 04 die rassistischen Aussagen des 63-Jährigen zu Monatsbeginn erörtert.

"Das war ein offenes und ehrliches Gespräch. Aber wir benötigen noch einige weitere Informationen, um eine Entscheidung zu treffen, die zeitnah fallen soll", sagte Schneider dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Die Ethikkommission kann zwar keine Sanktionen aussprechen, sie kann allerdings Untersuchungen einleiten und bei hinreichendem Tatverdacht Anklage bei der Ethik-Kammer des Sportgerichts erheben.

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Zuvor war der fünfköpfige Schalker Ehrenrat zu dem Schluss gekommen, dass der gegen Tönnies erhobene Vorwurf des Rassismus "unbegründet" sei. Tönnies hatte am 1. August bei der Festveranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn eine Rede zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" gehalten. Der Schalke-Boss empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."

Es folgte einen Tag später eine öffentliche Entschuldigung von Tönnies, der bis Mitte November sein Amt als Aufsichtsvorsitzender ruhen lässt. Dennoch gab es harsche Kritik an dem milliardenschweren Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück.

Mehr bei SPOX: Rassimus-Debatte: Nübel hält zu Tönnies | Rauball soll DFL-Ehrenpräsident werden

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