Bundesliga: FCB: Coutinho musste erst überzeugt werden

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FC Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat deutlich gemacht, dass beim Wechsel von Philippe Coutinho Überzeugungsarbeit geleistet werden musste. Derweil hat sich ein Transfer von Jerome Boateng in die Serie A wohl zerschlagen, während zahlreiche FCB-Profis auf Länderspielreise gehen.
FC Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat deutlich gemacht, dass beim Wechsel von Philippe Coutinho Überzeugungsarbeit geleistet werden musste. Derweil hat sich ein Transfer von Jerome Boateng in die Serie A wohl zerschlagen, während zahlreiche FCB-Profis auf Länderspielreise gehen.

FC Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat deutlich gemacht, dass beim Wechsel von Philippe Coutinho Überzeugungsarbeit geleistet werden musste. Derweil hat sich ein Transfer von Jerome Boateng in die Serie A wohl zerschlagen, während zahlreiche FCB-Profis auf Länderspielreise gehen.

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FC Bayern, News: Salihamidzic spricht über Coutinho-Wechsel

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Hasan Salihamidzic hat sich zu den Details des Transfers von Philippe Coutinho geäußert und erklärt, dass ein solcher Wechsel nur durch Teamarbeit realisiert werden kann. "Karl-Heinz Rummenigge hat die entscheidenden Personen bei Barcelona kontaktiert, der Aufsichtsrat war über Uli Hoeneß eingebunden", sagte der Sportdirektor im Interview mit dem kicker.

Er selbst habe Verhandlungen geführt und sei für die Vermittlung eines sportlichen Konzepts zuständig gewesen: "Im Fall Coutinhos ist es so gewesen, dass ich seinen Berater kannte und wir sehr schnell Zugang zum Spieler bekamen. Karl-Heinz und ich sind dann nach Barcelona geflogen. Auch wenn seine Erwartungen in den vergangenen anderthalb Jahren bei Barca nicht erfüllt wurden, musste er von einem Wechsel überzeugt werden", erklärte Salihamidzic.

Abgesehen von Coutinho seien laut Salihamidzic deutlich weniger Spieler beim FC Bayern diskutiert worden, wie es Meldungen in den Medien vermuten ließen. "Die Stärke unserer Mannschaft engt den Kandidatenkreis sehr ein. Wir brauchen Topspieler. Aber nur mit Topspielern in einer Mannschaft geht es nicht, das würde jeden Trainer vor große Probleme stellen. Man braucht also Talente für die Mischung, die Spieler 17, 18, 19. Diese jungen Spieler müssen als Back-up sofort einsetzbar sein, sind aber vor allem als Option für die Zukunft eingeplant."

Für die Leihe von Coutinho, der am Wochenende beim 6:1-Sieg gegen Mainz 05 erstmals in der Bundesliga in der Startelf stand, zahlen die Bayern 8,5 Millionen Euro. Nach der Saison kann der Brasilianer für 120 Millionen Euro fest verpflichtet werden. In Barcelona kam der 27-Jährige in der vergangenen Spielzeit in 54 Pflichtspielen auf elf Tore und fünf Vorlagen.

Philippe Coutinho: Die Statistiken bei seinen Stationen

Verein

Spiele

Tore

Vorlagen

Minuten

FC Bayern

2

-

-

100

FC Barcelona

76

21

11

4.828

FC Liverpool

201

54

45

14.877

Inter Mailand

47

5

4

2.304

FC Bayern, News: 15 Profis für Nationalteams unterwegs

Neben Coutinho, der mit dem brasilianischen Team in den USA Länderspiele gegen Kolumbien und Peru absolviert, sind gleich 14 weitere Bayern-Profis mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Unter anderem ist Thiago für Spanien im Einsatz, nachdem er zuletzt zweimal nicht von Nationaltrainer Roberto Moreno berücksichtigt wurde.

Von DFB-Coach Joachim Löw wurden fünf Spieler zu den EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande (6. September) und in Nordirland (9. September) berufen, für Frankreich gehen vier Spieler auf Reisen, unter ihnen Corentin Tolisso, der nach seinem Kreuzbandriss und einjähriger Länderspiel-Abstinenz zurückkehrt.

Zwei Bayern-Akteure stehen sich sogar im direkten Duell gegenüber: Am 9. September treffen in Warschau Robert Lewandowskis Polen und David Alaba mit seinen Österreichern aufeinander.

Länderspiele: Diese Bayern-Spieler sind für ihre Nationalteams im Einsatz

Land

Spieler

Deutschland

Manuel Neuer, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Leon Goretzka

Frankreich

Corentin Tolisso, Kingsley Coman, Lucas Hernandez, Benjamin Pavard

Andere

Thiago (Spanien), David Alaba (Österreich), Robert Lewandowski (Polen), Ivan Perisic (Kroatien), Alphonso Davies (Kanada), Philippe Coutinho (Brasilien)

FC Bayern: Jerome Boateng wohl nicht zu Juventus Turin

Die Zukunft von Jerome Boateng liegt wohl doch beim FC Bayern: Wie verschiedene Medien übereinstimmend vermelden, verzichtet Juventus Turin auf die Verpflichtung des Abwehrspielers und will stattdessen auf die eigene Kräfte in der Defensive setzen.

Am Sonntag noch berichteten der kicker und die Bild am Sonntag übereinstimmend, dass Boateng vor einem Wechsel zur Alten Dame stehe und dessen Berater Christian Nerlinger aktuell mit den Verantwortlichen in Mailand verhandele.

Zuvor hatte der FC Bayern dem Innenverteidiger sein Okay für die Kontaktaufnahme gegeben. Der 30-Jährige sollte für ein Jahr an Juve verliehen werden und dort Giorgio Chiellini ersetzen, der sich vergangene Woche im Training einen Kreuzbandriss zuzog. Neben Matthijs de Ligt, der für 75 Millionen von Ajax Amsterdam kam, und Routinier Leonardo Bonucci hätte Boateng die Optionen von Trainer Maurizio Sarri in der Abwehrzentrale erweitert.

Boateng wurde von Uli Hoeneß bereits nach Ende der abgelaufenen Spielzeit ein Abschied aus München nahegelegt. Nachdem sich der Weltmeister von 2014 in der Vorbereitung stark präsentierte und Eigenwerbung betrieb, stand er in den ersten drei Bundesligaspielen dennoch nur zweimal im Kader und keine Minute auf dem Feld.

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