Bundesliga: FCB-Spieler wollten Rangnick offenbar nicht

Neben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Präsident Uli Hoeneß sollen sich auch Teile der Mannschaft gegen die Verpflichtung von Ralf Rangnick als Trainer des FC Bayern ausgesprochen haben. Der scheidende Präsident Uli Hoeneß stellte klar, nicht aus Altersgründen "weggemobbt" zu werden.
Neben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Präsident Uli Hoeneß sollen sich auch Teile der Mannschaft gegen die Verpflichtung von Ralf Rangnick als Trainer des FC Bayern ausgesprochen haben. Der scheidende Präsident Uli Hoeneß stellte klar, nicht aus Altersgründen "weggemobbt" zu werden.

Neben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Präsident Uli Hoeneß sollen sich auch Teile der Mannschaft gegen die Verpflichtung von Ralf Rangnick als Trainer des FC Bayern ausgesprochen haben. Der scheidende Präsident Uli Hoeneß stellte klar, nicht aus Altersgründen "weggemobbt" zu werden.

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FC Bayern auf Trainersuche: Rangnick? Mannschaft wollte Ex-RB-Coach wohl nicht

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Neben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Präsident Uli Hoeneß sollen sich auch Teile der Mannschaft des FC Bayern München gegen eine Verpflichtung von Ralf Rangnick als neuen Trainer ausgesprochen haben. Das berichtet der kicker am Montag.

Karl-Heinz Rummenige, so berichtet der kicker unter Berufung auf Insider weiter, habe vor Monaten schon Gespräche mit Rangnick geführt. Allerdings sei "die Spielidee Rangnicks mit dem Stil, den Louis van Gaal vor zehn Jahren in München einführte, nicht zu vereinbaren".

Rangnick, der nach der Entlassung von Niko Kovac nach dem 1:5-Debakel der Münchner in Frankfurt als Kandidat auf den Trainerposten galt, ließ über seinen Berater Marc Kosicke in der Bild-Zeitung mitteilen, nicht zur Verfügung zu stehen. "Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen", wurde Kosicke zitiert.

Nach den Absagen von Rangnick und auch PSG-Trainer Thomas Tuchel, sowie dem "Missverständnis" zwischen Arsene Wenger und Rummenigge verdichten sich die Zeichen, dass Interimstrainer Hansi Flick mindestens bis zur Winterpause weiterhin als Cheftrainer fungieren wird.

Der ehemalige Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft holte aus zwei Spielen sechs Punkte, die Mannschaft kassierte dabei keinen Gegentreffer und feierte am Samstag darüber hinaus einen dominanten Sieg über Borussia Dortmund (4:0). Rummenigge attestierte Flick, "einen guten Job" gemacht zu haben: "Wir werden mit Hansi Flick bis auf Weiteres in aller Ruhe weitermachen", erklärte der Vorstandsvorsitzende. In den kommenden Tagen sollen weitere Gespräche mit Flick bezüglich seiner Zukunft geführt werden.

Bayern-Präsident Hoeneß: "Werde nicht aus Altersgründen weggemobbt"

Uli Hoeneß hat vor Beginn seiner letzten Woche als Präsident des FC Bayern im kicker noch einmal betont, dass er "nicht aus Altersgründen weggemobbt" werde, sondern sein Rückzug von seinem Amt "eine freie Entscheidung" gewesen sei.

Hoeneß hatte im Sommer angekündigt, auf der Jahreshauptversammlung am kommenden Freitag nicht mehr für das Amt des Vereinspräsidenten kandidieren zu wollen, auch den Vorsitz des Aufsichtsrats wird der 67-Jährige abgeben. Sein Nachfolger soll der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer werden.

Dieser werde "es ganz schnell lernen, wie man Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern ist", sagte Hoeneß über den nächsten Bayern-Präsidenten. "Er ist ein Topmanager aus der Industrie, das kann man auf den Fußball übertragen."

Die turbulenten letzten Wochen seiner Amtszeit mit dem furiosen 7:2-Sieg in Tottenham, der darauffolgenden Herbstkrise und der Entlassung von Trainer Niko Kovac bezeichnete Hoeneß als "Spiegelbild dieses Berufs". Bezüglich der Trenung von Kovac stellte Hoeneß noch einmal klar, dass er "rein menschlich" anders gehandelt hätte, die Maßnahme "rein sportlich im Sinne des Vereins" aber zu vollziehen gewesen sei.

FC Bayern: Spielplan in den kommenden Wochen

Datum

Uhrzeit

Wettbewerb

Gegner

23. November

15.30 Uhr

Bundesliga

Fortuna Düsseldorf (A)

26. November

21 Uhr

Champions League

Roter Stern Belgrad

30. November

18.30 Uhr

Bundesliga

Bayer Leverkusen (H)

7. Dezember

15.30 Uhr

Bundesliga

Borussia Mönchengladbach (A)

11. Dezember

21 Uhr

Champions League

Tottenham Hotspur (H)

14. Dezember

15.30 Uhr

Bundesliga

Werder Bremen (H)

18. Dezember

20.30 Uhr

Bundesliga

SC Freiburg (A)

21. Dezember

15.30 Uhr

Bundesliga

VfL Wolfsburg (H)

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