Bundesliga: Stimmen: "Das war ein Schlag in die Fresse"

Bei Hertha BSC herrscht nach dem 0:4-Debakel beim FC Augsburg Frust. Besonders Niklas Stark findet deutliche Worte. Achim Beierlorzer lobt derweil nach seinem Traumstart als Trainer des FSV Mainz 05 seinen Vorgänger.

Hier gibt es die Stimmen von Sky und DAZN zum 12. Spieltag.

FC Augsburg - Hertha BSC 4:0

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Ante Covic (Trainer Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Wir sind sehr enttäuscht nach so einer bitteren Niederlage. Was mich am meisten ärgert, ist, dass wir nicht das auf die Platte bekommen haben, was wir die letzten zwei Wochen tagtäglich gemacht haben."

... zur Frage, warum die Mannschaft nicht in der Lage ist, das umzusetzen, was trainiert wurde: "Ich weiß es nicht. Im Sport hat es häufig mit dem Kopf zu tun. Wenn man unten steht und unbedingt die Punkte holen muss, da kommt ein gewisser Krampf dazu. Man sieht die Jungs unter der Woche, wenn sie befreit aufspielen können, dann sind sie dazu in der Lage."

... zur Roten Karte für Torhüter Rune Jarstein: "Sehr bitter, sehr unglücklich. Ich glaube, er hat sich selbst am meisten geärgert, weil er wusste, dass er sich in der Situation zu viel Zeit gelassen hat. Die Regelauslegung kenne ich auch nicht im Detail, ob man, wenn das Tor fällt, noch als Doppelbestrafung die Rote Karte zeigen muss. Dass es ein Foul war, steht außer Frage."

... zum nächsten Gegner Borussia Dortmund: "Das ist keine einfache Situation für uns alle, weil wir uns das anders vorgestellt haben. Wir müssen das jetzt schnellstmöglich in die richtige Richtung umbiegen. Dazu haben wir die Gelegenheit am Samstag gegen keinen einfachen Gegner, aber in der Bundesliga ist vieles möglich."

Niklas Stark (Hertha BSC) ...

... über die schlechte Leistung: "Da kann man trainieren wie ein Weltmeister, und dann spielt man so wie wir. Das war ein Schlag in die Fresse. Die Enttäuschung ist riesig. Es haben so viele Kleinigkeiten nicht gepasst, so kann man auswärts in der Bundesliga nicht spielen."

Marius Wolf (Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Wir haben uns viel vorgenommen, wollten eigentlich gewinnen. Wir haben gut gearbeitet diese Woche, aber haben das nicht gezeigt. Wir müssen einfach weitermachen, unseren Weg gehen. Wir müssen versuchen, Spiele zu gewinnen, um schleunigst Punkte zu holen."

... zur Frage, was seit dem verlorenen Derby passiert ist: "Wir sind nicht mehr so eklig und trauen uns nicht mehr herauszuspielen, wie wir es vorher gemacht haben. Das vermisse ich ein Stück weit."

... zur Frage, wie er die Arbeit mit dem Trainer beurteilt: "Erstens ist das nicht meine Aufgabe. Wir haben unter ihm zu trainieren. Das machen wir jede Woche. Wir haben schon gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Er gibt uns Vorgaben, die wir aber auch umsetzen müssen. Wenn wir das nicht machen, wird es auch schwer für den Trainer."

... zur Frage, ob die Mannschaft überzeugt vom Trainer ist: "Auf jeden Fall."

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg) ...

... über den Sieg: "Wir konnten unseren Aufwärtstrend heute bestätigen. Deshalb sind wir glücklich und zufrieden. Wir nehmen das Gefühl und Selbstvertrauen für die nächsten Spiele mit."

... über die Leistung der eigenen Mannschaft: "Das war ein spannendes Spiel mit dem richtigen Sieger. Wir haben in der Länderspielpause intensiv trainiert und uns viel für diese Partie vorgenommen. Wir sind sehr glücklich und zufrieden - wissen aber auch welche Aufgaben vor uns stehen."

Daniel Baier (Kapitän FC Augsburg): "Wichtig ist, dass wir jetzt ein bisschen Konstanz in der Mannschaft haben. Jetzt ist uns leider Alfred Finnbogason weggebrochen, Felix Uduokhai hat wenig trainiert, aber man hat gesehen, dass die Jungs, die reingekommen sind, einen super Job gemacht haben. Das tut uns einfach gut. Wir hatten zuletzt einen Aufwärtstrend und jetzt stimmt es auch von den Ergebnissen in den letzten beiden Spielen."

Jeffrey Gouweleeuw (FC Augsburg): "4:0 ist schon viel, aber wenn du das Spiel anschaust, hatten wir viele Chancen und am Ende ist die Tordifferenz auch wichtig. Heute können wir zufrieden sein."

Philipp Max (Torschütze FC Augsburg) bei Sky90: "Die letzten zwei Spielen waren extrem wichtig. Wir hatten drei Heimspiele nicht gewonnen, heute war einfach ein sehr wichtiger Befreiungsschlag."

TSG Hoffenheim - FSV Mainz 05 1:5

Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): "Wir haben verdient verloren. Die erste Halbzeit war schon nicht gut und wenn man in Überzahl nicht mehr als ein Tor erzielt, hat man es nicht verdient. Normalerweise muss es einfacher sein in Überzahl, da musst du viel schneller das Spiel verlagern. Die Favoritenrolle war neu für uns, damit muss man anders umgehen. Ich erwarte mehr von ein paar Spielern, das werden wir analysieren. Abhaken und weiter geht's."

Achim Beierlorzer (Trainer FSV Mainz): "Es war heute unheimlich Leidenschaft von unserer Seite im Spiel. Die Leistung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Wie wir mit zehn Mann verteidigt haben und auch in der Offensive gespielt haben, das war schon unglaublich. Mein Vorgänger Sandro Schwarz hat großen Anteil an diesem Sieg. Die Rote Karte war völlig berechtigt."

Fortuna Düsseldorf - FC Bayern 0:4

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Mit der ersten Halbzeit sind wir sehr, sehr zufrieden. Wir haben genau das umgesetzt, was wir gefordert haben, nämlich den Gegner direkt unter Druck zu setzen von Anfang an. Zu zeigen, dass wir hier nichts zulassen und das hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit eindrucksvoll gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir Luft nach oben. Das sind auch die Dinge, woran wir arbeiten. Wir haben zu viele Ballverluste gehabt, leichtsinnige Ballverluste."

... zur Fortuna: "Der Gegner hat seine Stärken, wenn er in der Defensive Bälle gewinnt und dann schnell umschalten kann. Da haben sie teilweise in der zweiten Halbzeit die Gelegenheit dazu gehabt. Das müssen wir verhindern."

... zur Siegesserie: "Wir hoffen natürlich, dass es bis Weihnachten andauert. Wir wissen alle, dass der Fußball ein Tagesgeschäft ist. Wir müssen schauen, dass wir von Spiel zu Spiel genau diese Leistung abrufen. Das ist unsere Aufgabe. Das ist die Aufgabe der Spieler und da bin ich ganz guter Dinge."

... zum Umarmen der ausgewechselten Spieler: "Das ist was ganz Normales meiner Meinung nach. Ich bin halt so. Ich habe das von meinen Trainern, die ich gehabt habe, wie Jupp Heynckes. Für mich ist das ganz normal, dass man eine gewisse Empathie hat für die Spieler. Das sind Dinge, die wichtig sind im Fußball, gerade in der heutigen Zeit."

... zur Cheftrainerfrage: "Ich kann mir vieles vorstellen, aber das ist noch ein ganz weiter Weg bis dorthin. Mir macht es Spaß mit der Mannschaft arbeiten zu können. Sie setzt das hervorragend um. Von daher sind die Voraussetzungen einfach da, dass man auf der einen Seite Vertrauen und Loyalität hat, aber man hat auch die Qualität im Team und Spaß macht es auch. Ich genieße das Hier und Jetzt. Am Dienstag spielen wir wieder gegen Roter Stern, da geht es wieder weiter, da müssen wir uns auch wieder beweisen. So ist es bis Weihnachten. Der Verein hat in Ruhe Zeit zu überlegen. Ich versuche meine Arbeit gut zu machen und das kriege ich hin."

Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf) ...

... zum Spiel: "Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit gut mitgehalten haben. Auch das vierte Tor fällt nach einer Standardsituation von uns. Da müssen wir einfach aufmerksamer sein, genau wie bei den ersten beiden Toren. Die Mannschaft hat gekämpft, sie ist gerannt, sie hat versucht, das Ergebnis so positiv wie möglich zu gestalten. Wir haben noch ein, zwei Möglichkeiten gehabt, die wir nicht genutzt haben. So haben wir 0:4 verloren und müssen einfach anerkennen, dass die Bayern heute klar besser waren."

Niko Gießelmann (Fortuna Düsseldorf) ...

... zum Spiel: "Wir sind zu spät in die Zweikämpfe hineingekommen. Bayern hat sehr schnell gespielt, immer direkt. Es ist klar, dass man dann ab und zu zu spät kommt. Dann müssen wir härter in die Zweikämpfe gehen und Zeichen setzen. Das haben wir nicht geschafft. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht, deshalb hat die zweite Halbzeit auch besser ausgesehen. Im Endeffekt ist das Ergebnis, auch in der Höhe, natürlich gerecht."

RB Leipzig - 1. FC Köln 4:1

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Es war klar, dass es eine sehr schwierige Aufgabe werden würde. Wir haben in der ersten Halbzeit dem Tempo von Leipzig fast nichts entgegensetzen können. Dass es kein einfacher Weg wird, ist klar. Der Klub ist in einer schwierigen Situation, da musst du mit kleinen Schritten arbeiten."

Jonas Hector (1. FC Köln): "Wir haben wieder mal Gegentore einfach hergegeben. Wir hatten keinen Punkt verdient, wir waren klar unterlegen - in allen Belangen."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Wir haben es nach dem ärgerlichen Standard-Gegentor nicht schleifen lassen. Ich bin mit dem Ergebnissen und den Auftritten sehr zufrieden."

Werder Bremen - FC Schalke 04 1:2

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, dass wir die ersten 60 Minuten nicht das auf den Platz gebracht haben, was wir wollten. Wir haben jetzt eine schwere Situation, keine Frage. Es wird wichtig sein, den Mut zu behalten. Wir werden uns dieser Situation stellen."

David Wagner (Trainer Schalke 04): "In der ersten Halbzeit war es ein Spiel mit sehr wenigen Strafraumszenen. Wir haben zwar den Ball dominiert, aber ohne Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit, was gegen ein gut organisiertes Bremen auch schwierig war. In der zweiten Halbzeit hat das Spiel an Intensität zugenommen. Ich war total zufrieden, wie die Jungs gefightet haben. Wir schießen dann ein super zweites Tor, wie Benito Raman nachsetzt und dann ruhig bleibt vor dem Tor. Am Ende haben wir es sehr reif heruntergespielt. Deshalb kann man schon davon sprechen, dass es kein unverdienter Sieg war."

Frank Baumann (Geschäftsführer Sport SV Werder Bremen) ...

... zur sportlichen Situation: "Wir wissen, dass es eine schwierige Situation ist. Dass wir viele Spiele nicht gewonnen haben. Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir aus dieser Situation rauskommen."

Mark Uth (FC Schalke 04) ...

... zur Leistung: "Der Trainer hat uns aufgezeigt, was wir für gute Fußballer auf dem Platz haben. Wenn wir das Selbstvertrauen haben, können wir jeden schlagen. Wir gehen in jeden Zweikampf mit 100 Prozent rein. Das ist der Unterschied, warum wir die Spiele gewinnen."

Sascha Riether (Koordinator Lizenzspielerabteilung FC Schalke 04) ...

... zur Entwicklung: "Wir sind reifer geworden. Wir haben gelernt aus den letzten Spielen, wo wir die Punkte abgegeben haben. Deswegen war es eine gute Vorstellung nach der Länderspielpause, da muss man erst wieder reinkommen. Am Ende haben wir etwas gezittert, aber es war eine gute Leistung."

Davy Klaassen (SV Werder Bremen) ...

... zum Spiel: "Vom Spielerischen sind sie nicht der verdiente Sieger. Das haben wir schon öfter gehabt. Am Ende fehlt uns der Sieg."

Sebastian Langkamp (SV Werder Bremen) ...

... zum Spiel: "Bis zum 0:1 war es ein zähes, offenes Spiel. Wir haben nach vorne nicht viel kreieren können, das hat man gemerkt. Das 0:2 muss ich besser lösen. Danach ist es schwierig zurückzukommen. Wir haben den Anschlusstreffer erzielt und Moral gezeigt."

Union Berlin - Borussia Mönchengladbach 2:0

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Ich glaube, diese Leidenschaft, alles dafür zu tun, war heute ein Punkt, der uns half. Ich glaube auch, dass wir in dieser Phase, wo Borussia das Spiel kontrolliert, Glück hatten, dass sie nicht in Führung gehen konnten. Für uns war das 1:0 wichtig. Das hat beim Gegner dann auch was ausgelöst. Die zweite Halbzeit war dann kontrolliert. Das Spiel heute sah nicht schön aus. Am Schluss ist der Plan gut aufgegangen, sodass dieser Sieg nicht unverdient ist."

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Für uns sind viele Dinge so eingetreten, wie wir es erwartet haben. Es war eine Mannschaft aus Berlin, die sehr aktiv und vorwärtsverteidigend daher kommt. Und eine Stimmung, die es jedem Gegner schwer macht. Ich glaube, dass wir ganz gut reingekommen sind. In der zweiten Halbzeit sind wir einfach zu wenig zielstrebig. Union hat das ganz fleißig zu Ende verteidigt. In der Summe kann man dann schon von einem verdienten Sieg sprechen."

Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: "Sie waren vorne sehr präsent, haben viele Kopfballduelle gewonnen. Damit hatten wir ein Stück weit Probleme. Mit Ball ist uns relativ wenig eingefallen. Wir hatten dann zwei, drei klare Torchancen, da machen wir das Tor nicht. Dann wird es schwer. Union hat hinten alles reingeworfen und wir hatten dann nicht mehr so den ganz klaren Plan, wie wir zu Torchancen kommen."

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: "Wir haben schon etwas anderes versucht. Gerade, dass wir Lainer rechts hochschieben. Das haben wir auch gemacht in der zweiten Halbzeit, aber trotzdem sind wir nie richtig durchgekommen. Es ist extrem bitter heute, aber wir hatten auch unsere Chancen."

Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) ...

... zum Spiel: "Heute war etwas mehr los, es ging nicht nur um uns und um das Fußballspiel. Wie man gesehen hat, ist unser Capo heute abgetreten und der Tag war wirklich perfekt. Es hat sich schon angedeutet, dass es ein besonderer Tag wird, auch für die Fans und umso schöner ist der Sieg natürlich."

... zur Leistung: "Ich glaube, dass die Grundtugenden Union ausmachen. Wir haben wieder alles reininvestiert, viel gelaufen, viel gebissen. Du musst den Gladbachern auf den Füßen stehen, sonst wird es schwierig und sonst verlierst du."

... zur Fitness der Mannschaft: "Wir trainieren gut und wissen, dass im läuferischen Bereich viel möglich ist. Da geht man auch mal über die Grenzen."

... zur Einstellung: "Wir wollen auf jeden Fall nicht abheben und bleiben am Boden. Das Ziel, ist der Klassenerhalt. Da werden wir auch dran festhalten. Man muss schon sehr investieren, um in der Bundesliga etwas mitzunehmen. Wir hoffen, dass es so weitergeht."

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 0:2

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Von unserer Heimstärke haben wir sehr viel vermissen lassen. Wir haben von der ersten Minute nicht ins Spiel gefunden, waren nicht griffig. Unsere Flanken waren viel zu unpräzise, deshalb haben wir uns sehr schwergetan."

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Das war für uns nach der schlechten Phase ein ganz wichtiger Sieg. Wir wussten, dass in Frankfurt die Trauben sehr hoch hängen. Die Spieler waren taktisch sehr diszipliniert und haben gut verteidigt."

Bas Dost (Eintracht Frankfurt) ...

... zu Wiedwald: "Der arme Kerl hat nur sehr wenig gespielt und eine gute Leistung gezeigt. Es tut mir leid für ihn. Das kann passieren. Das ist immer beim Torwart so. Macht man einen Fehler, dann ist es sofort ein Tor. Ich mache ihm keinen Vorwurf."

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) ...

... zum Spiel in Unterzahl: "In Unterzahl haben wir alles die Waagschale geworfen, brutal verteidigt. Mit Glück das 2:0 gemacht und gewonnen. Das fühlt sich super an."

Wout Weghorst (Torschütze VfL Wolfsburg) ...

... zum Tor: "Es war eine anstrengende Woche. Ich bin nicht so fit auf den Platz gegangen. Ich musste das für die Kleine machen, habe ich mir gedacht."

Bayer Leverkusen - SC Freiburg 1:1

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Viel besser kann man gegen eine sehr gute Mannschaft wie Freiburg nicht spielen. Wir haben so viele große Chancen gehabt, machen die Tore aber nicht. Es geht im Fußball aber um Tore, das habe ich schon oft gesagt in dieser Saison. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben heute zwei Punkte verloren."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Das war ein sehr glücklicher Punkt für uns. Bayer war drückend überlegen und hätte schon zur Pause 2:1 oder 3:1 führen können. Auch in der zweiten Hälfte hatte Bayer gute Chancen. Meine Mannschaft hat aber toll gekämpft."

Kerim Demirbay (Bayer 04 Leverkusen) ...

... zum Spiel "Wir haben den Gegner in Grund und Boden gespielt. Dass der Gegner einen Punkt mit nach Hause nehmen darf, ist ein Wahnsinn. Das sind zwei verlorene Punkt heute."

Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg) ...

... zum Spiel: "Es ist ein großartiger Punkt für uns. Nach dem frühen 1:0 war es gerade in der ersten Halbzeit zu wenig Mut, Ballbesitz und Entlastung. Da haben wir schon Glück gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir es einen Tick besser gemacht. Trotzdem hatte Leverkusen eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen."

Borussia Dortmund - SC Paderborn 3:3

Lucien Favre (Trainer BVB): "Das war eine desaströse erste Halbzeit von uns. Wir kriegen drei Tore. Das war unglaublich. Das einzig Positive ist das 3:3. Wir werden das gründlich analysieren. So kann es nicht weitergehen."

Michael Zorc (BVB-Sportdirektor): "Bitte um Verständnis, dass ich heute nicht viel sage - außer, dass die erste Halbzeit komplett inakzeptabel war und man sich dafür bei den Zuschauern entschuldigen muss."

Marco Reus (Borussia Dortmund): "Der Trainer stellt uns jedes Mal super ein. Wir sind dafür verantwortlich, auf dem Platz unsere Leistung zu bringen. Wir müssen nicht über den Trainer reden, sondern über uns. Wenn hier am Freitagabend 80.000 Zuschauer kommen, dürfen wir so etwas nicht anbieten."

Steffen Baumgart (Trainer SCP): "Das ist natürlich bitter, wenn man die letzten zehn Minuten sieht. Das ist schade, aber ich bin absolut stolz auf die Mannschaft und zufrieden, auch wenn das Ergebnis nach einem 3:0-Vorsprung bitter ist."

Mehr bei SPOX: Tabelle, Spielplan und Ergebnisse: Der 12. Spieltag im Überblick

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