Bundesliga: "Hang zur Arroganz": Sancho in der Kritik

Die vereinsinterne Kritik an Borussia Dortmunds Offensivjuwel Jadon Sancho nimmt offenbar nach dem Debakel beim FC Bayern zu. Nachdem Sportdirektor Michael Zorc Trainer Lucien Favre bereits kurz nach der 0:4-Pleite in München aus der Verantwortung nahm, bestätigte der kicker mit Informationen aus Spielerkreisen, dass der BVB-Coach die Spieler bestens motiviert habe.

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BVB: Interne Kritik an Jadon Sancho nimmt offenbar zu

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Die vereinsinterne Kritik an Dortmunds Shootingstar Jadon Sancho nimmt beim BVB offenbar zu. Das berichtet der kicker in seiner Montagsausgabe. Diskutiert werde nach Angaben des kickers insbesondere der "Hang zur Arroganz", den der 19-Jährigen "kultiviert" habe.

Sancho, der bei der 0:4-Pleite des BVB gegen den FC Bayern eine enttäuschende Leistung bot, das 0:1 durch einen schlimmen Ballverlust und der anschließenden Verweigerung der Defensivarbeit mitverschuldetete und bereits in der 36. Minute ausgewechselt wurde, fiel bereits mehrfach durch Undiszipliniertheiten auf.

Mitte Oktober wurde Sancho nach seiner verspäteten Rückkehr von der englischen Nationalmannschaft für das Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) von Trainer Lucien Favre suspendiert und zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verdonnert. Auch in seiner ersten Saison beim BVB wurde er aufgrund seiner Unpünklichkeit bereits einmal in die U23 strafversetzt.

"Jadon ist schnell groß geworden und muss noch ein paar Dinge lernen", sagte Sportdirektor Michael Zorc zuletzt über den vielkritisierten, aber auch vielumworbenen Youngster. Sancho soll mehreren Medienberichten zufolge bei einigen internationalen Top-Klubs auf dem Einkaufszettel stehen. Neben Manchester United und Paris Saint-Germain soll auch Real Madrid ein Auge auf den Engländer geworfen haben.

Sanchos Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2022. Allerdings rechnen die BVB-Verantwortlichen nach Informationen der Sport Bild damit, dass Sancho den Verein bereits im Sommer verlassen könnte. "Natürlich sind die absoluten Großklubs nicht blind. (...) Man muss kein Prophet sein, um zu sagen, dass Jadon sicherlich keine fünf Jahre mehr hier spielen wird", hatte Zorc im kicker bezüglich eines möglichen Sancho-Abschieds gesagt.

BVB-Debakel beim FC Bayern trotz "sehr guter" Favre-Ansprache

Nachdem BVB-Sportdirektor Michael Zorc bereits kurz nach Spielschluss am Samstag Trainer Lucien Favre von jeglicher Schuld des Trainers am erneuten BVB-Debakel in München frei gesprochen hat, berichtet auch der kicker, dass Favre seine Mannschaft vor dem Topspiel bestens motiviert und eingestellt habe.

Das Fachmagazin will aus Spielerkreisen von einer "sehr guten" Ansprache Favres vor dem Bundesligakracher erfahren haben. Dort soll Favre eindringlich "Mut, Aggressivität, Haltung" gefordert haben. Stattdessen aber agierte der BVB über fast 90 Minuten harm- und hilflos und erlitt in München erneut Schiffbruch. Sechs Ligaspiele in Folge verlor der BVB nun in der Allianz Arena mit einem Torverhältnis von insgesamt 3:26.

BVB-Spielplan in den kommenden Wochen

Während in der Bundesliga in den kommenden Wochen nach der letzten Länderspielpause des Jahres mit Paderborn, Hertha BSC und Düsseldorf machbare Aufgaben auf den BVB warten, bekommen es die Dortmunder in der Champions League mit dem FC Barcelona und Superstar Lionel Messi zu tun.

Datum

Uhrzeit

Wettbewerb

Gegner

22. November

20.30 Uhr

Bundesliga

SC Paderborn (H)

27. November

21 Uhr

Champions League

FC Barcelona (A)

30. November

18.30 Uhr

Bundesliga

Hertha BSC (A)

7. Dezember

15.30 Uhr

Bundesliga

Fortuna Düsseldorf (H)

11. Dezember

21 Uhr

Champions League

Slavia Prag (H)

14. Dezember

15.30 Uhr

Bundesliga

FSV Mainz 05 (A)

17. Dezember

20.30 Uhr

Bundesliga

RB Leipzig (H)

20. Dezember

20.30 Uhr

Bundesliga

TSG Hoffenheim (A)

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