Bundesliga: Hannover-Präsident Kind: "50+1-Regel auflösen"

Hannover 96 -Präsident Martin Kind hat sich in Sky90 gegen die sogenannte 50+1-Regel ausgesprochen und erhält Gegenwind von St-Pauli -Geschäftsführer Andreas Rettig.

Hannover 96-Präsident Martin Kind hat sich in Sky90 gegen die sogenannte 50+1-Regel ausgesprochen und erhält Gegenwind von St-Pauli-Geschäftsführer Andreas Rettig.

"Ich bin gegen die Regel und würde empfehlen, sie komplett aufzulösen. Das wird wahrscheinlich schwierig, deshalb würde ich Modifizierungen vorschlagen.", sagte Kind in der Sky90 KIA Fußballdebatte.

Weiter: "Jeder Verein sollte frei entscheiden können, welchen Weg er gehen will. Vereine sind Wirtschaftsunternehmen und die 50+1-Regel ist einschränkend. Es gibt zwischen Fankultur, Tradition und wirtschaftlichen Handeln eine Synthese - da muss man kein Problem konstruieren."

Eine ganz andere Meinung vertritt da Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St.Pauli: "Wir müssen mit dem Märchen aufhören, dass Vereine nur Erfolg haben können, wenn ein Investor an Bord ist."

Die Bundesliga sei mit ihrem Weg, "obwohl deutlich weniger Geld als in der Premier League vorhanden ist, im UEFA-Ranking an Position zwei hinter der spanischen Liga - auch ohne Investoren und viel Geld."

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