Hecking: "Warum nicht Bundestrainer?"

Dieter Hecking will möglichst lange bei Borussia Mönchengladbach Trainer bleiben. Anschließend setzt er sich aber keine Grenzen - bis hin zum Posten als Bundestrainer.

Dieter Hecking will möglichst lange bei Borussia Mönchengladbach Trainer bleiben. Anschließend setzt er sich aber keine Grenzen - bis hin zum Posten als Bundestrainer.

"Die Borussia zählte zu den drei, vier Vereinen, die in meinen Überlegungen einen ganz speziellen Reiz ausgestrahlt hatten", erklärt Hecking im kicker seine Entscheidung pro Gladbach. "Sofort" nach seinem Aus beim VfL Wolfsburg habe es Angebote gegeben, die Fohlen seien letztlich am überzeugendsten gewesen.

Das lag nicht unwesentlich an deren Macher Max Eberl. "Er hat eine unglaubliche Power in sich und ist voller Ideen", so Hecking, der einen "exzellenten" Job von Eberl sieht. Dementsprechend sagt er: "Ich bin sehr froh, dass er geblieben ist."

Sportdirektor oder Bundestrainer?

So entsteht auch der Wunsch "richtig, richtig lange in Gladbach zu bleiben." Hecking hat viel vor mit den Fohlen, denkt aber auf Nachfrage doch an die ferne Zukunft. Italien oder England: "Dort seine Ideen reinbringen zu können, wäre spannend."

Auch alternative Möglichkeiten sind ihm bewusst. "Sportdirektor zum Beispiel wäre auch vorstellbar", so Hecking. Ebenso die Leitung eines Nachwuchsleistungszentrums. Oder: "Warum nicht auch mal Richtung Nationaltrainer denken?"

Stindl im DFB-Team?

Jedoch, so betont Hecking, wären das nur Überlegungen. Vorrangig gehe es nun um die Fohlen, die eine schwere Saison absolvieren. Einer sticht dabei einmal mehr heraus: Lars Stindl. "Lars hätte es verdient, in der Nationalmannschaft vorbeizuschauen", so Hecking.

Reinreden will er Joachim Löw jedoch nicht. "Er muss nicht zwangsläufig an Lars denken, das weiß ich auch." Hecking weiter: "Lars ist mit seiner Leistung dafür verantwortlich, ob er die Chance erhält. Ich würde es ihm gönnen."

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