Bundesliga: Hecking zweifelt an Sinn großer Transfers

Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking sieht keinen Sinn darin, neue Spieler für viel Geld zu holen. Er sieht andere Spieler in der Pflicht, ein neues Level zu erreichen.

Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking sieht keinen Sinn darin, neue Spieler für viel Geld zu holen. Er sieht andere Spieler in der Pflicht, ein neues Level zu erreichen.

Mit Mo Dahoud und wohl auch Andreas Christensen stehen Gladbach zwei schwerwiegende Abgänge ins Haus. Im Interview mit der Rheinischen Post erklärt Hecking, diese jedoch nicht mit viel Geld ersetzen zu wollen: "Bringt es uns etwas, für einen Spieler 15, 20 Millionen auszugeben?"

Hecking schlussfolgert aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg: "Ich habe es ja in Wolfsburg erlebt. Die Erwartungshaltung ist enorm an diese Spieler, die ihr selten gerecht werden können." Eine hohe Ablöse würde manche Spieler belasten, manche wie "einen Kevin de Bruyne" vielleicht auch nicht.

Somit ist der Fohlen-Trainer sicher: "Da müssen wir natürlich nachlegen. Aber ich habe ja auch schon gesagt, dass ich auch in unserem Kader den einen oder anderen sehe, beispielsweise Laszlo Benes, der aufrücken kann. Warum soll er nicht den gleichen Weg wie Mo gehen?"

Der 19-jährige Mittelfeldspieler hinterließ zuletzt einen guten Eindruck. Er kommt ebenso wie Dahoud aus der Jugendabteilung Gladbachs und erzielte kürzlich sein erstes Tor in der Bundesliga.

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