Bundesliga: Hertha bekommt wohl weitere 150 Mio. Euro

SPOX

Investor Lars Windhorst will auch nach dem großen Zoff um Jürgen Klinsmann weiterhin viel Geld in Hertha BSC investieren. Das geht aus einem Bericht der Sport Bild hervor.

Dabei soll es sich um eine Investition in Höhe von 150 Millionen Euro als Richtwert handeln. Demnach seien die Gespräche zwischen Windhorst und dem Berliner Klub über eine weitere Finanzspritze bereits vor der Winterpause - also vor dem großen Krach mit Jürgen Klinsmann - gelaufen.

Anders als bei den ersten beiden Zahlungen von Windhorst soll die neue Investition nicht an Bedingungen geknüpft sein. Für 224 Millionen Euro erwarb Tennor 49,9 Prozent der Klubanteile und vier Aufsichtsrats-Posten. Windhorst will nach Informationen des Blattes die Zusammenarbeit keinesfalls abbrechen und seine Anteile weder kurz- noch mittelfristig verkaufen.

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Mit dem Hauptstadtklub soll zudem besprochen worden sein, dass sich Windhorst nicht in das Tagesgeschäft einmischt - auch nicht bei der offenen Trainerfrage und künftigen Transfers.

Hertha BSC: Keine konstruktive Zusammenarbeit mit Tennor bei Klinsmann-Verbleib?

Nachdem überraschend niedergelegt hatte und daraufhin seinen Posten im Aufsichtsrat verlor, rechnete der Ex-Bundestrainer mit den Verantwortlichen und Spielern der Hertha in einem in der Sport Bild ab. Ein Rundumschlag, den auch Windhorst in Bedrängnis brachte, denn Klinsmann fungiert noch als Berater dessen Firma Tennor.

Laut Sport Bild soll es im Rahmen einer USA-Reise von Windhorst Gespräche geben, um herauszufinden, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn ergibt. Sollte Klinsmann Berater bei der Firma bleiben, wird Hertha dem Bericht zufolge nicht mehr konstruktiv mit Tennor zusammenarbeiten. Dies will Windhorst verhindern, um sein Investment von bisher 224 Millionen Euro irgendwann gewinnbringend zu verkaufen und seine Firma durch die mediale Aufmerksamkeit bekannter zu machen.

 

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