Bundesliga: "Lächerlich": Hitzfeld kritisiert Pep und Sane

Ottmar Hitzfeld hat seine Kritik an Pep Guardiola für den Einsatz von Leroy Sane im englischen Supercup erneuert. Im Gespräch mit dem Schweizer Blick warf er dieses Mal auch dem Spieler selbst ein Fehlverhalten vor seinem prognostizierten Wechsel zum FC Bayern München vor.
Ottmar Hitzfeld hat seine Kritik an Pep Guardiola für den Einsatz von Leroy Sane im englischen Supercup erneuert. Im Gespräch mit dem Schweizer Blick warf er dieses Mal auch dem Spieler selbst ein Fehlverhalten vor seinem prognostizierten Wechsel zum FC Bayern München vor.

Ottmar Hitzfeld hat seine Kritik an Pep Guardiola für den Einsatz von Leroy Sane im englischen Supercup erneuert. Im Gespräch mit dem Schweizer Blick warf er dieses Mal auch dem Spieler selbst ein Fehlverhalten vor seinem prognostizierten Wechsel zum FC Bayern München vor.

"Ich fand es von Sane nicht korrekt, dass er sich nicht bekannt hat. Weder zu Bayern noch zu Manchester City", sagte Hitzfeld. Geradezu "lächerlich" sei es gewesen, dass Sane nicht auf einem der "vielen Kanäle" zu Wort gemeldet und klar positioniert hätte.

Guardiola hatte Hitzfeld für seine Entscheidung, Sane im Supercup aufzubieten, bereits vor einigen Tagen kritisiert. Nun schob er nach: "Ich hätte es zumindest nicht getan. Wenn dein Verein vor dem Abschluss eines so großen Deals steht, kannst du doch deinen Spieler in einem eher unbedeutenden Spiel nicht bringen."

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Ottmar Hitzfeld rät FC Bayern zu Abstand von Leroy Sane

Im wochenlangen Poker um Sanes Dienste hatte der FC Bayern laut Medienberichten lange nicht gewusst, ob der Spieler sich für einen Wechsel nach München entscheiden würde. Als der Transfer auf dem Weg zu sein schien, verletzte sich Sane folgenschwer im Supercup. Ein Kreuzbandanriss wird ihn für mehrere Monate außer Gefecht setzen.

Für Hitzfeld ist dies ein Grund, von einer Verpflichtung Abstand zu nehmen: "Ein Spieler mit dieser Verletzung ist ein halbes Jahr verletzt und braucht dann ein halbes Jahr, um wieder ran zu kommen." Der FC Bayern solle sich nur noch um Sane bemühen, sollte Manchester City den bislang geforderten Preis halbieren.

Ottmar Hitzfeld empfiehlt Uli Hoeneß den Ruhestand

Mit Blick auf die Rücktrittsgerüchte um Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Hitzfeld eine Empfehlung. Der Ex-Trainer genießt seit 2014 den Ruhestand. Das "Leben nach dem Leistungssport mit Enkeln, Reisen und ohne Druck" würde dem 70-Jährigen sehr gut gefallen.

Gleichwohl allerdings betonte Hitzfeld, dass ein Rücktritt von Hoeneß ein "Verlust für die Bundesliga" wäre. Bislang sei der FCB-Präsident das "Gesicht" der obersten deutschen Liga gewesen - auch wenn im aktuellen Sommer Fehler gemacht worden wären: "In der Offensive hatte man sich zu sehr auf Sane festgefahren. Es ist dringend notwendig, dass man noch nachlegt."

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