Bundesliga: Labbadia: "War ein harter Kampf"

Obwohl Bruno Labbadia 2016 die Klasse mit dem Hamburger SV gehalten hatte, erwog er einen Abgang vom Bundesliga-Dino nach der vergangenen Saison. Der Grund: die Transferpolitik der Klub-Verantwortlichen.

Obwohl Bruno Labbadia 2016 die Klasse mit dem Hamburger SV gehalten hatte, erwog er einen Abgang vom Bundesliga-Dino nach der vergangenen Saison. Der Grund: die Transferpolitik der Klub-Verantwortlichen.

"Ich wollte im Sommer hinschmeißen", verriet Labbadia im ARD-Sportschau-Club: "Ich habe in der Saisonvorbereitung gespürt, dass ich aufhören sollte."

Auslöser waren demnach die Verpflichtungen von Alen Halilovic und Douglas Santos, die der damalige Sportchef Dietmar Beiersdorfer vorantrieb. Labbadia hätte dagegen lieber Dennis Aogo und Roman Neustädter im Rothosen-Trikot gesehen.

"Bereits im Sommer gab es einen Bruch, wir haben absolut unterschiedliche Meinungen gehabt, was die Transferpolitik betraf. Für mich selber war die Entscheidung eigentlich gefallen. Ich habe mich dann aber noch umstimmen lassen", erklärte der 51-Jährige seinen Verbleib. Er wollte die Mannschaft "nicht im Stich lassen".

Labbadia: "War ein harter Kampf"

"Das war sechs Wochen lang ein harter Kampf", erinnert sich Labbadia an die Sommerpause 2016/17 zurück.

Der Abschied vom HSV war für Labbadia jedoch nur aufgeschoben. Am 25. September entließen die Verantwortlichen den einstigen Erfolgstrainer, nachdem der Saisonstart mit einem Punkt aus fünf Spielen misslang.

"Wenn ich an den HSV denke, kommt eine Traurigkeit auf. Wir waren auf einem guten Weg und haben das Unmögliche möglich gemacht. Doch dann wollte man zu schnell an Dinge ran, die man fünf, sechs Jahre falsch gemacht hat", sagte Labbadia.

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