Bundesliga: Leipzig rettet sich in Paderborn ins Ziel

Der frischgebackene Champions-League-Achtelfinalist RB Leipzig hat vorerst die Tabellenführung der Bundesliga übernommen. Drei Tage nach dem erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde der Königsklasse zitterten sich die Sachsen beim lange überforderten Schlusslicht SC Paderborn zu einem 3:2 (3:0) und schoben sich an Borussia Mönchengladbach vorbei auf Platz eins.
Der frischgebackene Champions-League-Achtelfinalist RB Leipzig hat vorerst die Tabellenführung der Bundesliga übernommen. Drei Tage nach dem erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde der Königsklasse zitterten sich die Sachsen beim lange überforderten Schlusslicht SC Paderborn zu einem 3:2 (3:0) und schoben sich an Borussia Mönchengladbach vorbei auf Platz eins.

Der frischgebackene Champions-League-Achtelfinalist RB Leipzig hat vorerst die Tabellenführung der Bundesliga übernommen. Drei Tage nach dem erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde der Königsklasse zitterten sich die Sachsen beim lange überforderten Schlusslicht SC Paderborn zu einem 3:2 (3:0) und schoben sich an Borussia Mönchengladbach vorbei auf Platz eins.

Im Laufe des 13. Spieltags könnte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann aber sowohl von den Fohlen als auch Rekordmeister Bayern München von der Spitze verdrängt werden. Startelfdebütant Patrik Schick (3.) und Marcel Sabitzer (4.) sorgten für die frühe Leipziger Führung, Top-Torschütze Timo Werner (26.) baute das Ergebnis vor 13.253 Zuschauern anschließend aus.

Spannend wurde es dennoch, weil Paderborn, das schon in der Vorwoche auswärts Vizemeister Borussia Dortmund ein 3:3 abgerungen hatte, durch Torjäger Streli Mamba (62.) und Kapitän Klaus Gjasula (73.) noch zum Anschluss kam. Mit nur fünf Zählern steht der Aufsteiger weiterhin am Ende der Tabelle.

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RB Leipzig mit Blitz-Doppelpack

Es dauerte keine drei Minuten, bis Sommerneuzugang Schick im Sechzehner mit einer einfachen Drehung gleich mehrere Paderborner aussteigen ließ und den Ball ins lange Eck chippte. Kurz darauf legte Sabitzer mit einem Flatterball aus rund 20 Metern den zweiten Treffer nach. SCP-Torhüter Leopold Zingerle war dabei nicht ganz schuldlos.

Der 23-jährige Schick, der weite Teile der Saison mit Sprunggelenksproblemen verpasst hatte, war nach dem 2:2 gegen Benfica Lissabon als einer von vier Spielern in die Leipziger Elf gerückt. Peter Gulacsi fiel aufgrund einer Schädelprellung aus, ihn ersetzte der Schweizer Yvon Mvogo zwischen den Pfosten. Zudem fehlten der Schwede Emil Forsberg, der mit seinen späten Toren gegen die Portugiesen den Einzug ins Achtelfinale gesichert hatte, sowie Ethan Ampadu und Marcelo Saracchi.

Mutiger SC Paderborn kommt zurück

Paderborn schüttelte sich und kam etwas besser in die Partie. Gefahr resultierte aus den Bemühungen der Gastgeber aber zunächst kaum. Stattdessen produzierte die Mannschaft von Steffen Baumgart zu viele Fehler. Nach einem Fehlpass von Luca Kilian resultierte der Konter zum 3:0, bei dem Werner vor Zingerle cool blieb. Für den formstarken Nationalspieler war es das bereits 13. Saisontor.

Die Gäste, die bereits in den vorherigen sechs Pflichtspielen auf die sagenhafte Quote von 26:6-Toren gekommen waren, hätten durch Christopher Nkunku (42.), Schick und Werner (beide 52.) die Führung ausbauen müssen. So schöpfte das nach der Pause deutlich mutigere Paderborn nach den Treffern des agilen Mamba und Gjasula wieder Mut. Es kam zu einer spannenden und hitzigen Schlussphase.

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