Bundesliga: Leipzig-Star: "Habe Bundesliga unterschätzt"

Nordi Mukiele hat sich selbstkritisch zu seiner Anfangszeit bei RB Leipzig geäußert. Der Rechtsverteidiger war im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom HSC Montpellier zu den Roten Bullen gewechselt.
Nordi Mukiele hat sich selbstkritisch zu seiner Anfangszeit bei RB Leipzig geäußert. Der Rechtsverteidiger war im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom HSC Montpellier zu den Roten Bullen gewechselt.

Nordi Mukiele hat sich selbstkritisch zu seiner Anfangszeit bei RB Leipzig geäußert. Der Rechtsverteidiger war im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom HSC Montpellier zu den Roten Bullen gewechselt.

"Letztes Jahr habe ich nicht alles richtig gemacht, das weiß ich selber. Ich kannte die Bundesliga vom Fernsehen. Aber ich habe gemerkt, dass sie intensiver ist als die Ligue 1. Das hat mich irritiert", erklärte Mukiele im Interview mit der Bild.

In seiner Premierensaison (2018/19) spielte der Franzose für Leipzig unter dem damaligen Trainer Ralf Rangnick wettbewerbsübergreifend 31 Mal, davon stand er in der Bundesliga lediglich 14 Mal in der Startelf.

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Den Grund für die unregelmäßigen Einsatzzeiten sieht Mukiele aber ausschließlich bei sich. "Wenn der Kopf nicht mitspielt, hast du auch physisch ein Problem. Ich habe die deutsche Bundesliga unterschätzt", sagte Mukiele und schob nach: "Ich dachte, ich kann einfach wie in Frankreich weiter machen. Aber der Fußball hier ist viel schneller und verlangt viel mehr von mir. Ich bin zu Beginn nicht so gut damit zurechtgekommen und in ein Loch gefallen."

RB Leipzig: Mukiele nahm sich eigenen Personal-Trainer

Unter Trainer Julian Nagelsmann gehört der 22-Jährige inzwischen zu einer festen Größe, bestritt sieben von elf Spielen in der Bundesliga von Beginn an. Ein Privileg, für das Mukiele in der Sommervorbereitung für die laufende Spielzeit viel Zeit investierte. "Ich wusste, ich muss mich verbessern, um hier zu bestehen. Die Mentalität, die Sprache, da musste mehr von mir kommen. Ich habe dann festgestellt: es geht nur über Arbeit", erklärte der ehemalige U21-Nationalspieler Frankreichs, der sich einen Personal-Trainer nahm, um an seiner Fitness zu arbeiten. "Weil ich wusste, dass ich fit sein muss, um die Dreifachbelastung mit den vielen Spielen zu schaffen", so Mukiele.

Der gute Start in die Saison unter Nagelsmann habe ihm "natürlich Selbstbewusstsein" gegeben. "Der neue Coach spricht viel mit mir, was Ralf Rangnick aber auch getan hat. Aber Julian Nagelsmann ist jung und modern, er kommt auf uns zu, er spricht unsere Sprache. Ich muss mich beim Team und den Betreuern bedanken, die mir geholfen haben, dass ich zeigen kann, was ich wirklich drauf habe", sagte Mukiele.

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