Bundesliga: Marsch zum BVB? Das sagt Salzburgs Sportchef

SPOX

Christoph Freund, Sportchef von Red Bull Salzburg, will Trainer Jesse Marsch nicht ziehen lassen. Die Entscheidung über die Zukunft des US-Amerikaners, der von Borussia Dortmund umworben sein soll, sieht er bei den Österreichern.

"Es ist schön, wenn wieder gemunkelt wird, dass ein Trainer von uns bei so einem großen Verein gehandelt wird", verstand Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund diesbezügliche Spekulationen am Sonntag bei Sky als Kompliment. Auf Nachfrage betonte er aber, dass es keine Ausstiegsklausel im Vertrag gäbe und sich auch niemand vom BVB gemeldet habe.

Ein Abgang des US-Amerikaners sei daher "aktuell kein Thema", erklärte Freund. "Jesse hat einen längerfristigen Vertrag, die Entscheidung liegt ganz klar bei uns."

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Marsch eine Option beim BVB? "Ein unglaublich großer Verein"

In Dortmund scheint ein Aus von Trainer Lucien Favre nach Saisonende nicht ausgeschlossen, weshalb in den vergangenen Wochen Gerüchte über ein mögliches Interesse der Borussia an Marsch aufkamen. Mit dem 46-Jährigen habe aber "noch niemand gesprochen", betonte Freund.

Trainer mit Salzburg-Vergangenheit haben in Deutschland einen guten Markt. "Das bestätigt uns, dass wir auf gute Trainer gesetzt haben", erklärte Freund. "Marco Rose war zuvor auch noch nicht so ein großer Name, Adi Hütter macht einen überragenden Job, Oliver Glasner war bei uns Co-Trainer und jetzt hat sich auch Jesse schon einen guten Namen gemacht. Ich finde das eine coole Geschichte."

Marsch äußerte sich bereits vergangene Woche zu den Gerüchten. "Es ist ein Kompliment. Wenn ein Trainer noch im Amt ist, müssen wir nicht über diese Position sprechen", sagte der frühere Co-Trainer von RB Leipzig bei Sky. "Lucien Favre ist ein super Trainer und hat es sehr gut gemacht. Dortmund ist ein unglaublich großer Verein. Ich habe einen Job hier. Ich spreche nicht über dieses Thema."

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