Bundesliga: Medien: BVB vor Verlängerung mit Abwehr-Ass

Der BVB könnte Berichten zufolge demnächst mit einem Routinier verlängern. Lukasz Piszczeks 2018 auslaufender Vertrag soll demnach bis 2019 ausgedehnt werden. Der Verteidiger selbst bekräftigte, seine Karriere trotz eines Premier-League-Angebotes in Dortmund beenden zu wollen - und sprach über die Hilfe eines Sportpsychologen.

Der BVB könnte Berichten zufolge demnächst mit einem Routinier verlängern. Lukasz Piszczeks 2018 auslaufender Vertrag soll demnach bis 2019 ausgedehnt werden. Der Verteidiger selbst bekräftigte, seine Karriere trotz eines Premier-League-Angebotes in Dortmund beenden zu wollen - und sprach über die Hilfe eines Sportpsychologen.

"Ich bin sehr zufrieden in Dortmund. Ich will nirgendwo anders hingehen", sagte Piszczek in einem Interview mit Polsatsport.pl klipp und klar.

Obwohl im Fußball "alles sehr schnell" gehe und ihn der BVB wie 2016 seinen Landsmann und Freund Jakub Blaszczykowski "in einem Jahr vielleicht nicht mehr braucht", denkt der Pole nicht daran, seinem Klub den Rücken zu kehren.

Dem kicker zufolge soll an dieser Einstellung nicht einmal ein konkretes Angebot aus der Premier League etwas geändert haben, das den Rechtsverteidiger, der mittlerweile seit sieben Jahren beim BVB spielt, im Winter erreichte.

Nun könnte der Wunsch des polnischen Nationalspieler in Erfüllung gehen, der schon 2012 erstmals gesagt hatte: "Ich brauche Stabilität und ich hoffe, dass Dortmund die letzte Station in meiner Karriere bleibt."

Hilfe durch polnischen Sportpsychologen

Eine Verlängerung zumindest um ein Jahr bis 2019 sei nun laut kicker nicht unrealistisch. Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich jedenfalls "komplett zufrieden" mit Piszczek, den er ausdrücklich als "top Charakter" würdigt.

Auch sportlich gibt es nichts auszusetzen. Vor allem Piszczeks taktische Flexibilität mache ihn sehr wertvoll: "Er hat seine neue Rolle in unserer Dreierkette sehr gut angenommen", sagt Zorc.

Piszczek, der seit dem Champions-League-Finale 2013 und einer anschließenden Hüft-OP immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, äußerte sich außerdem über die mit der damaligen Operation einhergehenden sportlichen und mentalen Schwierigkeiten: "Ich hatte große Probleme, meine Form wiederzufinden. Es dauerte eineinhalb Jahre, bis ich wieder so gut spielte wie vor der Verletzung. Das kostete unheimlich viel Arbeit."

Piszczek habe damals mit Kamil Wodka einen in Polen angesehenen Sportpsychologen konsultiert. "Jeder Mensch hat das Recht auf Schwäche", sagt der BVB-Profi, "der Sportpsychologe hat mir geholfen, mit meiner Situation klarzukommen." Piszczek gestand weiter: "Das war eine sehr schwere Zeit. In meinem Alter ist mir das nicht leichtgefallen. Ich musste das alles im Kopf ordnen."

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