Bundesliga: Re-Start: Vorerkrankte Profis nicht dabei?

SPOX

Während über den avisierten Bundesliga-Neustart im Mai noch nicht final entschieden wurde, werden im Hintergrund noch letzte Einzelheiten geklärt. Dazu gehört auch die Frage, ob Profis mit Vorerkrankungen trotz Corona-Risiko auflaufen dürfen.

Das Konzept der Task Force der DFL sieht unter anderem vor, dass Betreuer der Vereine, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung zur sogenannten "Risikogruppe" gehören, Ungeklärt ist jedoch, wie es sich mit Spielern verhält.

Wie der kicker in seiner Donnerstagsausgabe berichtet, wird erwogen, "den Einsatz vorbelasteter Profis generell auszuschließen". Dazu gehören etwa Asthmatiker wie Union Berlins Anthony Ujah oder Ozan Kabak von Schalke 04, der an Diabetes erkrankt ist. Auch Atemwegserkrankungen der jüngeren Vergangenheit wären wohl relevant. Um die Zahl der Profis mit solchen Vorerkrankungen zu ermitteln, habe die DFL einen Fragebogen an die Klubs verschickt, offizielle Zahlen existieren nicht.

Die DFL könnte solche Profis nun generell ausschließen, oder aber ihnen eine individuelle Entscheidung ermöglichen, ob sie sich dem Risiko aussetzen wollen. Bei Schalke-TV sagte Kabak unlängst: "Die Angst, an Corona zu erkranken, ist nicht so groß wie die Angst, andere Menschen zu infizieren. Es gibt auch junge Leute, die schwer erkranken. Das besorgt mich auch, aber ich versuche, positiv zu bleiben."

Ab Donnerstag sollen in der 1. und 2. Bundesliga zudem flächendeckende Corona-Tests starten. Damit soll ein Einstieg ins Mannschaftstraining möglich gemacht werden, sollte die Politik Grünes Licht für eine Fortsetzung der Saison geben.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Lesen Sie auch