Bundesliga: Pizarro: Werder-Abgang? "Das kann passieren"

Der Vertrag von Claudio Pizarro bei Werder Bremen läuft aus, die Zukunft des Stürmers ist seit Monaten schon ein Thema. In einem Interview sprach Pizarro jetzt offen über sein mögliches Karriereende, den Zustand seines Körpers - und gewährte Einblicke in seinen Entscheidungsprozess.

Der Vertrag von Claudio Pizarro bei Werder Bremen läuft aus, die Zukunft des Stürmers ist seit Monaten schon ein Thema. In einem Interview sprach Pizarro jetzt offen über sein mögliches Karriereende, den Zustand seines Körpers - und gewährte Einblicke in seinen Entscheidungsprozess.

Im Gespräch mit der Kreiszeitung stellte Pizarro einerseits zwar klar, dass Werder bei ihm "immer Priorität" habe - gleichzeitig allerdings sei er grundsätzlich "für alles offen":

So könnte er sich eine Zukunft auch bei einem anderen Klub vorstellen: "Das kann passieren. Was soll ich machen, wenn ich anderswo die Möglichkeit hätte, von Anfang an zu spielen, hier aber nicht? Aber das ist alles hypothetisch. Warten wir erstmal ab, was passiert."

In der laufenden Bundesliga-Saison hat Pizarro nur 14 Spiele absolviert (ein Tor, zwei Vorlagen), "ich war in dieser Saison eben noch nicht topfit, das ist die Sache. Deswegen habe ich nicht so viel gespielt. Jetzt bin ich fit, jetzt werden wir sehen, wer spielt."

Generell denkt der Peruaner über die anstehende Entscheidung nicht allzu viel nach, "meine Priorität ist es, fit zu bleiben, zu spielen, Tore zu schießen. Über alles andere denke ich nur nach, wenn ich - wie jetzt - gefragt werde. Aber im Moment kann ich noch keine Entscheidung fällen."

"Körperlich ist alles gut"

Zumindest körperlich geht es derweil voran. Pizarro spielte am Mittwoch im Test gegen Rastede 45 Minuten, ein weiterer Schritt auf dem Weg zurück zu vollen100 Prozent. "Ich habe schon gegen RB Leipzig gemerkt, dass ich keine Probleme mehr habe. Körperlich ist wieder alles gut", berichtete der Routinier.

Vor einiger Zeit dagegen, so Pizarro, "war es noch ganz schwierig, schon nach zehn Minuten auf dem Platz traten Probleme auf. Das hat mich genervt. Aber es wurde besser und besser, und jetzt bin ich okay. Ich hoffe, dass es so bleibt."

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Darüber hinaus sprach der inzwischen 38-Jährige auch offen über sein früher oder später bevorstehendes Karriereende: "Die eindeutigen Signale werden muskuläre Probleme sein. Der Muskel kann sich irgendwann nicht mehr erholen, dann kommen die Verletzungen. Und wenn das oft passiert, weiß ich, dass der Moment gekommen ist, zu sagen: Es geht nicht mehr."

In dem Fall werde es ihm nicht schwer fallen, den Schlussstrich zu ziehen: "Ich weiß doch, dass der Moment irgendwann kommen wird. Ich bin gut darauf vorbereitet. Ich werde natürlich traurig sein, weil ich dann nicht mehr das machen kann, was ich gerne mache. Aber wenn es so ist, ist es so. Das ist das Leben. Momentan denke ich aber nicht darüber nach, sondern investiere meine ganze Kraft in die Fortsetzung meiner Karriere."

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