Bundesliga: Polizeikosten: Bode kontert Rummenigge

Am Dienstag wurde entschieden , dass Werder Bremen die Kosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen alleine tragen muss. Nun lieferten sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode einen verbalen Schlagabtausch.
Am Dienstag wurde entschieden , dass Werder Bremen die Kosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen alleine tragen muss. Nun lieferten sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode einen verbalen Schlagabtausch.

Am Dienstag wurde entschieden, dass Werder Bremen die Kosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen alleine tragen muss. Nun lieferten sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode einen verbalen Schlagabtausch.

Der Streit um eine Beteiligung an den Kosten für Risikospiele in der Bundesliga hält an. Nach der Entscheidung der 36 Profi-Klubs, sich nicht zu beteiligen, haben sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode einen verbalen Schlagabtausch geliefert.

Werder war mit seinem Antrag gescheitert, über den alle 36 deutschen Profi-Klubs abgestimmt hatten. Die Bremer drohten daraufhin der DFL mit juristischen Konsequenzen. Dies sorgte bei Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge für Unmut.

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"Ich habe kein Verständnis dafür, dass der SV Werder Bremen die Deutsche Fußball Liga jetzt sogar verklagen will. In der 19-jährigen Geschichte der DFL, seit ihrer Gründung im Jahr 2000, stellt dieser Schritt ein absolutes Novum dar", sagte Rummenigge der dpa.

Marco Bode kontert Kritik von Karl-Heinz Rummenigge

"Es war ja ein fast einstimmiges Votum aller anwesenden Vereine der Bundesliga und zweiten Liga gegen den Bremer Antrag. Der Solidargedanke war immer eine Stärke aller Mitglieder der DFL, die Werder Bremen auch in dieser Angelegenheit nicht in Frage stellen sollte", so Rummenigge weiter.

Dieser Argumentation widersprach nun Bremens Bode: "Karl-Heinz Rummenigge und wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Auffassung davon, was Solidarität bedeutet. Außerdem ist es nicht unsere Idee, sondern wurde von allen Gerichten festgestellt, dass Werder und die DFL Veranstalter sind", teilte Bode auf der Werder-Homepage mit.

Es sei in Bodes Augen durchaus möglich, dass Werder unverschuldet in diese Lage geraten sei. Bremen ist bislang das einzige Bundesland, das der DFL die Kosten für zusätzliche Polizeimaßnahmen bei Hochsicherheitsspielen in Rechnung stellt.

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