Bundesliga: Rashica-Doppelpack! Werder stoppt Talfahrt

Die sportliche Talfahrt gestoppt und Abstand zur Abstiegszone gewonnen: Nach acht Ligaspielen ohne Sieg ist Werder Bremen im Nordduell beim VfL Wolfsburg der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Die Gäste setzten sich bei den Niedersachsen vor 26.012 Zuschauern mit 3:2 (2:1) durch und verbesserten sich in der Tabelle vom 15. auf den zwölften Platz.
Die sportliche Talfahrt gestoppt und Abstand zur Abstiegszone gewonnen: Nach acht Ligaspielen ohne Sieg ist Werder Bremen im Nordduell beim VfL Wolfsburg der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Die Gäste setzten sich bei den Niedersachsen vor 26.012 Zuschauern mit 3:2 (2:1) durch und verbesserten sich in der Tabelle vom 15. auf den zwölften Platz.

Die sportliche Talfahrt gestoppt und Abstand zur Abstiegszone gewonnen: Nach acht Ligaspielen ohne Sieg ist Werder Bremen im Nordduell beim VfL Wolfsburg der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Die Gäste setzten sich bei den Niedersachsen vor 26.012 Zuschauern mit 3:2 (2:1) durch und verbesserten sich in der Tabelle vom 15. auf den zwölften Platz.

"Endlich hatten wir im Spiel mal ein bisschen Glück. Wir sind einfach nur dankbar für diese drei Punkte", sagte Werder-Torwart Jiri Pavlenka, der mit einer Glanzparade in der Nachspielzeit den 3:2 (2:1)-Sieg der Bremer beim VfL Wolfsburg rettete. Augenzwinkernd fügte der Tscheche an: "Heute habe ich mal wieder ein bisschen was gehalten."

Neben dem Keeper, der nach schwächeren Leistungen wieder restlos überzeugte, war Stürmer Milot Rashica der Bremer Sieggarant. Mit einem Handelfmeter nach Videobeweis (13.) und einem späten Kontertor (83.) trug der Stürmer wesentlich dazu bei, dass nach acht Ligaspielen ohne Sieg endlich der Befreiungsschlag gelang.

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"Der Wille, der Mut, die Leidenschaft waren da", sagte Trainer Florian Kohfeldt bei Sky: "Es war ein guter Sieg, aber es ist noch nichts geschafft."

Torjäger Weghorst hadert mit der Chancenverwertung

Wolfsburg gelang durch Torjäger Wout Weghorst per Abstauber (36.) und nach dem 1:2 von Leonardo Bittencourt (39.) durch William (73.) zweimal der Ausgleich. Ein drittes Mal war Pavlenka nicht mehr zu überwinden. "Es war nicht genug. Wir hatten viele Möglichkeiten, aber auch kein Glück", sagte Weghorst.

Offensichtlich beflügelt vom Erreichen der Zwischenrunde in der Europa League am vergangenen Donnerstag kamen die Platzherren besser in die Partie. Joao Victor scheiterte in der fünften Minute mit einem Kopfball an der Oberkante der Querlatte. Bremen stand erheblich unter Druck. Die Szene, die zum Handelfmeter führte, war der erste vernünftig strukturierte Angriff überhaupt.

Werder auch nach Wolfsburg-Ausgleich unbeirrt

Angefeuert von mehr als 3000 mitgereisten Fans, brachten die Bremer mit der Führung mehr Ruhe in ihre Aktionen. Auch nach dem Ausgleich hielt Werder die spielerische Linie und schlug 180 Sekunden später zurück. VfL-Trainer Oliver Glasner mochte beim zweiten Gegentor nicht mehr hinsehen und drehte sich entnervt zur Seite.

Die in den ersten 45 Minuten durchaus farbige Begegnung verlor nach dem Seitenwechsel zunächst ein wenig an Schwung. Die Platzherren bemühten sich um den Ausgleich, doch sonderlich einfallsreich waren die Angriffsaktionen nicht. Die seit Wochen wenig sattelfeste Werder-Defensive hatte wenig Mühe, Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten.

Bruma-Tor für Wolfsburg aberkannt

Nach einer knappen Stunde schaltete die Mannschaft von Coach Florian Kohfeldt auf mehr Risiko um und war deutlich mehr auf das dritte Tor aus. Glasner reagierte darauf umgehend und wechselte den offensivstarken Josip Brekalo ein. Zwar landete der Ball auch postwendend im Bremer Tor, doch nach erneutem Videobeweis wurde der Treffer von Jeffrey Bruma wegen Abseits nicht anerkannt.

Doch Wolfsburg blieb am Drücker, William hatte in der 70. Minute erstmals die Ausgleichschance, scheiterte aber an Werde-Torhüter Jiri Pavlenka. Drei Minuten später machte es der Brasilianer besser. Ein Konter brachte die Gäste ein drittes Mal in Führung.

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