Bundesliga: Sammer: Bayern-Aus? "Bin überrascht"

Seitdem Matthias Sammer den FC Bayern München im Sommer 2016 verlassen hat, beobachtet er das Fußballgeschäft nur noch von außen. In einem Interview mit der tz sprach der 49-Jährige unter anderem über das Aus des FCB im Pokal und der Champions League, den deutschen Fußball

Seitdem Matthias Sammer den FC Bayern Münchenim Sommer 2016 verlassen hat, beobachtet er das Fußballgeschäft nur noch von außen. In einem Interview mit der tz sprach der 49-Jährige unter anderem über das Aus des FCB im Pokal und der Champions League, den deutschen Fußball

Matthias Sammer über ...

... Bayerns Pokal-Spiel gegen Borussia Dortmund: "Wenn ich auf dieses Ergebnis gewettet hätte, hätte ich haushoch verloren (lacht). Ich muss gestehen: Vom großen Ganzen bin ich überrascht. Ich habe Bayern in dieser Saison viel zugetraut. Aber: Fußball ist ein Ergebnissport - und manchmal auch brutal."

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... die Gründe für Bayerns Aus im Pokal und der CL: "Mit Beginn der Rückserie wirkten die Bayern stark, leistungsfähig, harmonisch, einfach gut. Aber man muss immer unterscheiden, in welcher Situation sich der Klub befindet, in welchen Situationen die Gegner. Und auch sehen, dass z.B. Arsenal London nicht Real Madrid ist und auch nicht Borussia Dortmund. Das sind so ein paar einfache Erklärungen. Und man darf nie vergessen: Fußball ist Leistungssport, das heißt Tagesgeschäft, manchmal auch Stunden- oder Minutengeschäft."

... Uli Hoeneß und die Position des Sportdirektors: "Ich bin sehr froh, dass Uli Hoeneß zurück ist. Weil er neben den Leuten im operativen Geschäft einen unglaublichen Blick, ein unglaubliches Gefühl für den Verein hat. Er wird für den Klub in den kommenden Jahren wichtiger denn je. Was die Verantwortlichen der Bayern nun entscheiden - ob sie einen Sportdirektor holen müssen oder nicht -, das können sie nur selber wissen."

... den deutschen Fußball: "Der deutsche Fußball sollte für sich begreifen, dass die maximale Leistungsbereitschaft und der Charakter wieder viel mehr in den Mittelpunkt rücken müssen. Um den Fußball herum werden so viele Themen ins Rampenlicht gerückt, in meinen Augen auch falsch dargestellt, von den Falschen diskutiert. Der deutsche Fußball muss nicht zu Tode betrübt sein und sich schämen. Aber mir fallen halt ein paar Dinge auf. Es hilft, die Entwicklung kritisch zu beäugen und sie zu verstehen und zu benennen. Oftmals sind es Kleinigkeiten die den Unterschied ausmachen."

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