Bundesliga: "Bierchen extra": Leipzig Herbstmeister

RB Leipzig hat seine herausragende Hinrunde mit dem erstmaligen Gewinn der Herbstmeisterschaft gekrönt. Der Champions-League-Achtelfinalist bremste am 17. Spieltag den Höhenflug des FC Augsburg mit einem 3:1 (0:1)-Sieg und überwintert an der Tabellenspitze - ein weiterer Meilenstein in der nur etwas mehr als zehnjährigen Klubgeschichte ist erreicht.
RB Leipzig hat seine herausragende Hinrunde mit dem erstmaligen Gewinn der Herbstmeisterschaft gekrönt. Der Champions-League-Achtelfinalist bremste am 17. Spieltag den Höhenflug des FC Augsburg mit einem 3:1 (0:1)-Sieg und überwintert an der Tabellenspitze - ein weiterer Meilenstein in der nur etwas mehr als zehnjährigen Klubgeschichte ist erreicht.

RB Leipzig hat seine herausragende Hinrunde mit dem erstmaligen Gewinn der Herbstmeisterschaft gekrönt. Der Champions-League-Achtelfinalist bremste am 17. Spieltag den Höhenflug des FC Augsburg mit einem 3:1 (0:1)-Sieg und überwintert an der Tabellenspitze - ein weiterer Meilenstein in der nur etwas mehr als zehnjährigen Klubgeschichte ist erreicht.

Der Feierbefehl zur Herbstmeisterschaft kam unmittelbar nach dem Abpfiff von Markus Krösche. Für die Weihnachtsfeier am Samstagabend versprach der Sportdirektor von RB Leipzig "ein Bierchen extra". Dieses hatten sich die Spieler des Tabellenführers nach dem 3:1 (0:1) gegen den FC Augsburg auch verdient. Die starke Bilanz nach der ersten Halbserie: Platz eins, 37 Punkte, 48 Tore.

"Wir waren sehr konstant, haben gute Spiele gemacht und viele Tore geschossen", sagte Krösche bei Sky. Konrad Laimer (68.), Patrik Schick (80.) und Yussuf Poulsen (90.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zudem einen Bundesligarekord aufstellte: Die Sachsen erzielten im achten Spiel in Folge in einer Saison mindestens drei Treffer. "Nach den anstrengenden Wochen muss man den Spielern ein Kompliment machen", lobte Nagelsmann.

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Erstmals seit 2009/10 nicht Bayern oder BVB Herbstmeister

Im Stadion herrschte nach dem Schlusspfiff Partystimmung und Torjäger Timo Werner schürte die Hoffnungen, dass es im Mai zum großen Ziel reichen kann. "Wir wissen noch gar nicht, was in uns steckt. Wir können noch viel mehr", sagte Werner. Davon ist auch der Gegner überzeugt. "Sie haben eine richtig gute Qualität und einen überragenden Trainer", sagte Florian Niederlechner, der Augsburg in Führung gebracht hatte (8.).

Erstmals seit der Saison 2009/10 heißt der Herbstmeister nicht Bayern München oder Borussia Dortmund. Zudem haben sich die Leipziger ein kleines Polster auf den Titelverteidiger München (vier Punkte zurück) und Vizemeister Dortmund (sieben) aufgebaut.

Das Spiel begann allerdings denkbar schlecht für die Leipziger, für die die Herbstmeisterschaft ein weiterer Meilenstein in ihrer nur etwas mehr als zehnjährigen Klubgeschichte bedeutet. Nach starker Vorarbeit von Marco Richter traf Niederlechner für den FCA.

Schick bei Treffer vollkommen frei

RB verkraftete den Rückschlag gut. Der Tabellenführer wirkte gefestigt und drängte auf den Ausgleich. Erst traf Dayot Upamecano nur die Latte (13.), dann rettete Augsburgs Felix Uduokhai in höchster Not gegen Schick (19.).

Augsburg überstand die Druckphase mit viel Einsatz, dem nötigen Glück und Torhüter Tomas Koubek. Die Leipziger Laimer (37.) und Christopher Nkunku (40.) ließen freistehend beste Chancen aus.

Leipzig blieb auch nach der Pause die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings büßte RB im Vergleich zum ersten Durchgang etwas Präzision ein. Spätestens am Strafraum kam der entscheidende Pass oft nicht an. Besser machte es Laimer, der aus der Distanz nach einer guten Balleroberung traf. Schick stand bei seinem Treffer nach einem Eckball vollkommen frei. Joker Poulsen machte alles klar. Die Party startete.

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