Bundesliga-Star Caiuby schwänzte Gerichtstermin

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Bundesliga-Profi Caiuby vom FC Augsburg ist nicht zu einem angesetzten Gerichtstermin erschienen. Er soll einen 27-Jährigen vor einem Klub mit einem Kopfstoß verletzt haben.

Caiuby vom FC Augsburg ist der Körperverletzung angeklagt worden. (Bild: Getty Images)
Caiuby vom FC Augsburg ist der Körperverletzung angeklagt worden. (Bild: Getty Images)

Das vermeintliche Opfer schilderte den Tathergang vor dem zuständigen Amtsgericht. Caiuby wurde wohl im Augsburger Klub “Pantheon” mit Rufen verärgert und verließ den Klub in Begleitung mehrerer Personen. Dies berichtet die Bild.

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Draußen soll er auf Taylan A. getroffen sein. Dieser sei an den Rufen unbeteiligt gewesen, zog sich aber doch den Zorn der Gruppe um Caiuby zu. Er behauptet: Der Fußball-Profi verpasste ihm einen Kopfstoß.

Caiuby soll Opfer vor Klub verletzt haben

Taylan A. erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Jochbeinprellung, die ihn fünf Tage lang arbeitsunfähig machten. Caiuby habe dem flüchtenden Opfer hinterhergerufen: “Scheißegal, ich zahle alles!”

Caiubys Anwalt hingegen gab an, dass sein Klient “einige Meter” entfernt vom Tatort gewesen wäre. Der Kopfstoß sei durch eine andere Person erfolgt. Entsprechend zielt das Team auf einen Freispruch ab.

Zeuge beobachtete Caiuby beim Kopfstoß

Ein Zeuge könnte entscheidend werden. Der Türsteher des Pantheon soll Caiuby beim Kopfstoß beobachtet haben. Seine Aussage wiegt schwer. Der Richter beharrte am Dienstag allerdings auf eine Aussage Caiubys - der bekanntlich nicht vor Ort war. Er soll sich um seinen kranken Vater gekümmert haben.

Bei einer Aussprache in den Örtlichkeiten des FC Augsburg wurde Taylan A. von Seiten Caiubys wohl ein Schmerzensgeld von 5.000 Euro angeboten. Dies wurde aber nie gezahlt. Augsburg-Manager Stefan Reuter soll den Spieler damals als “völlig außer Kontrolle” bezeichnet hat.

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