Bundesliga: Stimmen: Jobgarantie für Schmidt

Martin Schmidt soll trotz der Niederlage gegen Leipzig Trainer bei Mainz 05 bleiben. Pal Dardai fürchtet dabei einen Negativrekord während Manuel Baum die Art und Weise der Gegentreffer kritisiert. Außerdem: Tuchel ist trotz des Sieges nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Nagelsmann will den Sieg gegen den FC Bayern nicht überbewerten.

Martin Schmidt soll trotz der Niederlage gegen Leipzig Trainer bei Mainz 05 bleiben. Pal Dardai fürchtet dabei einen Negativrekord während Manuel Baum die Art und Weise der Gegentreffer kritisiert. Außerdem: Tuchel ist trotz des Sieges nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Nagelsmann will den Sieg gegen den FC Bayern nicht überbewerten.

1. FSV Mainz 05 - RB Leipzig 2:3

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Wir haben sehr viel Aufwand betrieben, haben aber keine Punkte. Die gute Leistung kann uns ein bisschen trösten, aber der Abstiegskampf geht weiter."

... zur Frage, ob er die Rückendeckung des Vereins spüre: "Ich spüre die Rückendeckung zu einhundert Prozent. Die Mannschaft hat sich heute gegen die Niederlage gestemmt. Das ist ein Zeichen nach außen, dass sie lebt."

Rouven Schröder (Sportchef Mainz):

... zur Zukunft von Trainer Martin Schmidt: "Martin wird die Mannschaft gegen Freiburg vorbereiten. Wir haben jetzt zwei Tage Zeit, um uns zu regenerieren und aufzubauen. Es ist klar, dass wir in Freiburg drei Punkte holen müssen. Wir werden definitiv mit Martin Schmidt nach Freiburg fahren."

... zum Spiel und zum Abstiegskampf: "Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns gewünscht haben. Sie war aggressiv und hat den Schalter umgelegt. Wir müssen einfach mal in Führung gehen. Das ist leider unser Laster momentan. Angst ist ein ganz schlechter Ratgeber. Die Mannschaft hat alles gegeben, und ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Das Publikum hat uns grandios unterstützt. Eines ist klar: Als Mainzer aufgeben, das gibt es nicht."

Ralph Hasenhüttl (Trainer Leipzig): "Ich bin sehr froh, dass wir dieses sehr hitzige und enge Spiel für uns entscheiden konnten. Es war sehr schwer gegen einen Gegner, der ums Überleben kämpft."

Borussia M'gladbach - Hertha BSC 1:0

Dieter Hecking (Trainer Gladbach): "Es war ein verdienter Heimsieg. In der zweiten Halbzeit haben wir es hervorragend gemacht, konzentriert zu Ende gespielt und Hertha nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen. Was uns gefehlt hat, war das zweite Tor. Die drei Punkte tun uns natürlich gut."

... zum Sieg-Torschützen Laszlo Benes: "Er ist jetzt ein halbes Jahr da und erst am Anfang. Bei der U23 hat er ein paar gute Spiele gemacht und kommt jetzt langsam bei den Profis an. Natürlich hat er heute die Nase ein bisschen rausgestreckt. Die anderen Spieler haben gesehen, dass sie einen Konkurrenten mehr haben."

Pal Dardai (Trainer Hertha): "Ich hoffe, dass wir mit den Auswärtsniederlagen keinen Negativrekord aufstellen. So lange wir zu Hause vernünftig spielen, geht es. Aber es wird eng. Es war ein verdienter Sieg für Mönchengladbach, sie waren in der zweiten Halbzeit deutlich besser."

... zu seinem Sohn Palko: "Er muss ackern, so einfach geht das nicht. Ich hätte nochmal wechseln können in der Endphase. Wenn ich nicht sein Vater wäre, dann hätte ich ihn vielleicht gebracht. Er muss ein bisschen mehr zeigen, das ist leider sein Schicksal. Aber irgendwann kommt auch seine Zeit."

FC Augsburg - FC Ingolstadt 2:3

Manuel Baum (Trainer Augsburg): "Bei den Toren haben wir selbst extrem mitgeholfen, die müssen wir uns selber ans Revers heften. Was mich sehr positiv stimmt, ist, dass wir selbst nach dem 0:3 nicht aufgegeben haben und uns noch herankämpften. Jetzt müssen wir alle Kräfte für Hertha bündeln."

Maik Walpurgis (Trainer Ingolstadt): "Wir sind sehr froh, dass wir drei Punkte holen konnten. Wir haben es 75 Minuten als Mannschaft sehr ordentlich gemacht, immer wieder sehr gut Fußball gespielt und uns auch aus dem Spiel heraus belohnt. Für die Zukunft wäre es gut, wenn wir nicht nur 75 Minuten, sondern 90, 95 Minuten gut Fußball spielen würden."

Sonny Kittel (FC Ingolstadt): "Wir sind wieder da. An uns haben nicht mehr so viele geglaubt. Wir haben als Team aber immer an uns geglaubt. Endlich belohnen wir uns für den ganzen Aufwand, das ist überragend."

SV Darmstadt 98 - Bayer Leverkusen 0:2

Torsten Frings (Trainer Darmstadt 98): "Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Leider ist das 0:1 nach einem Konter gefallen. Wir haben dann Zeit gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden. Vor unseren Zuschauern kann ich nur den Hut ziehen, sie sind einzigartig und haben ein gutes Gespür dafür, dass wir uns nicht hängen lassen. Ich bin sicher, dass wir noch den ein oder anderen Punkt holen werden."

Tayfun Korkut (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war ein kleiner Schritt, mehr nicht. Es hat Druck auf der Mannschaft gelastet, und ich freue mich, dass sie sich belohnt hat. Es waren zwei super Tore, die super herausgespielt waren. Ein Kompliment an die Mannschaft. Wir tun aber gut daran, dass wir weiter von Spieltag zu Spieltag denken. Jeder Punkt in der Bundesliga ist wichtig, aber schwer zu holen."

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Ich denke nur an Samstag. Es ist immer gefährlich, nach oben zu schauen. Wir sollten bei uns bleiben. Eine richtige Konstanz haben wir noch nicht drin."

VfL Wolfsburg - SC Freiburg 0:1

Andries Jonker (Trainer VfL Wolfsburg): "Insgesamt ist das sehr enttäuschend, aber wir haben vielleicht unser bestes Spiel gemacht. Die ersten 20 Minuten waren überragend, da haben wir nur das Wichtigste vergessen. Beim Gegentor haben wir dann schlecht verteidigt. Zum Schluss fehlte auch das Glück."

Christian Träsch (VfL Wolfsburg): "Wir können uns nicht nur auf Mario Gomez verlassen. Er hat uns in den letzten Spielen wirklich sehr geholfen. Heute hat er die Dinger nicht gemacht, dann hätte jemand anderes sie machen müssen."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Die ersten 20 Minuten haben wir nicht gut gespielt. Bis dahin hat uns der VfL die Grenzen aufgezeigt und hätte in Führung gehen können. Wir haben dann leidenschaftlich gekämpft und in der zweiten Halbzeit dann auch gut Fußball gespielt. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft."

TSG 1899 Hoffenheim - FC Bayern München 1:0

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim)...

zum Spiel: "Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt. Unser Plan ist gut aufgegangen. Wir hätten vielleicht sogar höher führen müssen. In der zweiten Hälfte war es der erwartete Verlauf. Der Druck wurde sehr groß. Trotzdem war es am Ende kein unverdienter Sieg."

... zum Dreikampf um die direkte Champions-League-Qualifikation: "Dortmund hat sicherlich keine schlechten Karten, sie haben einen außergewöhnlich guten Kader. Wir haben einen Lauf, und Leipzig hat sich auch wieder gefangen. Wir schauen auf uns und gucken, dass wir unsere Spiele positiv gestalten. Dann muss man sehen, was die anderen machen."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "In der ersten Hälfte hat uns Hoffenheim ein bisschen überrascht. Wir waren nicht so kompakt. In der zweiten Halbzeit wurde es deutlich besser, aber manchmal muss man im Fußball dafür bezahlen, was man nicht so gut gemacht hat. Wir haben für die erste Halbzeit bezahlt."

Sven Ulreich (Torwart Bayern München) zum Gegentor: "Es ist ein bisschen unglücklich, dass der Ball so kommt. Ich habe ein bisschen Pech, dass der Ball dann so runter fällt."

Arjen Robben (Bayern München): "Das darf uns natürlich nicht passieren. Wir haben überhaupt nicht gut gestanden und waren immer einen Schritt zu spät. Da haben wir Glück gehabt, dass es nur 1:0 steht. Die zweite Halbzeit war dann viel besser, so wie es sein muss. Da waren wir überlegen und hatten Chancen, aber der Ball ging leider nicht rein heute."

Borussia Dortmund - Hamburger SV 3:0

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Ich bin in der Bewertung hin- und hergerissen. Wir haben viele Chancen herausgespielt. Es war aber fahrlässig, wie wir spielen. Es war eine Achterbahnfahrt. So, dass sich dann im Stadion und bei unseren Spielern das Gefühl einschleicht "vielleicht geht das mit 100:0 Torschüssen hier lustig 1:1 aus". Wir haben heute so einen Aufwand betrieben, da wird mir angst und bange, wenn ich an unser Programm denke."

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Wir müssen das Spiel erst einmal sacken lassen. Bis zur 80. Minute haben wir ein richtig gutes Auswärtsspiel gezeigt. Wir waren dran, einen Punkt mitzunehmen."

Dennis Diekmeier (Hamburger SV): "Wir haben in der zweiten Halbzeit probiert, das Ergebnis zu drehen. Leider haben wir kein Tor mehr gemacht. Es ist im Endeffekt sehr ärgerlich, dass wir jetzt mit null Punkten hier stehen."

SV Werder Bremen - FC Schalke 04 3:0

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Unser Glück war, dass wir vorne eine gewisse Effektivität hatten. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, das ganze Team macht unsere schöne Serie erst möglich und die Fans dürfen ein Stück weit abheben. Wir denken nun an das Spiel gegen Frankfurt am Freitag. Es ist ein ganz harter Weg. Wir waren von vornherein von unserem Weg überzeugt und freuen uns darüber, dass wir jetzt die Resultate einfahren. Heute haben wir gut verteidigt, und es war wieder eine Mannschaft mit super Teamspirit auf dem Platz."

Zlatko Junuzovic (Werder Bremen): "Das war ein gutes, aber kein überragendes Spiel von uns. Das 3:0 täuscht ein wenig. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Die Fans dürfen träumen, aber wir müssen auf uns schauen. Das Trainerteam arbeitet akribisch, und wir setzen das auf dem Platz gut um. Die Chemie passt zwischen uns. Die momentane Serie spricht für alle Beteiligten."

Markus Weinzierl (Trainer Schalke 04): "Eine solche Niederlage darf so nicht passieren. Am Anfang hatten wir alles im Griff, nach dem Rückstand war es gegen starke Bremer sehr schwer. In der zweiten Halbzeit gab es eine gute Phase, aber um noch eine Chance zu haben, hätten wir da irgendwann den Ausgleich erzielen müssen."

Benedikt Höwedes (Kapitän Schalke 04): "Wir haben den Gegner mit Fehlern eingeladen. Da waren ganz überflüssige Ballverluste dabei. Wir sollten jetzt aber nicht den Kopf verlieren. Wir haben am Wochenende die nächste Chance."

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt 1:0

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Anfangs hatten wir Probleme, uns auf das Frankfurter Spiel einzustellen. Wir haben keine idealen Lösungen gehabt, was den Spielaufbau der Frankfurter betrifft. Dadurch hat die Ordnung nicht funktioniert. Dass das Spiel knapp sein wird, war für mich klar. Wir sind sehr zufrieden, dass wir drei Punkte geholt haben. Es war ein sehr offenes Spiel, es war alles möglich. Deshalb ist es umso wichtiger und schöner, dass wir das Spiel gewonnen haben."

Timo Horn (Torhüter 1.FC Köln): "Es tut uns sehr gut, gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen. Es sind aber noch einige Spiele zu spielen. Es sieht sehr gut aus, aber wir haben auch immer wieder schlechtere Auftritte dabei. Wir müssen jetzt konstanter werden."

Matthias Lehmann (Kapitän 1. FC Köln): "Europa ist mit Sicherheit in Sichtweite, aber für uns geht es darum, von Spiel zu Spiel zu schauen. Jedes Mal, wenn wir das Wort in den Mund nehmen, dann bekommen wir einen auf den Deckel. Deswegen wird das von uns keiner mehr machen."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es war wie in den vergangenen Wochen auch. Wir spielen sehr gut auswärts, haben zwei, drei sehr gute Möglichkeiten, aber machen das Tor nicht. Dann werden wir durch einen Schuss von Jojic bestraft. So ist das in der Bundesliga. Wenn du nur gut spielst, aber nicht effektiv genug bist, dann kannst du auch nicht gewinnen."

Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt): "Wir müssen dranbleiben und das Tor einfach erzwingen. Wir waren wie in den letzten Spielen wieder dran heute. Von Europa haben wir die ganze Zeit nicht gesprochen."

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