Bundesliga: Strich im Gesicht: Das Zeichen der Herthaner

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Die Mannschaft von Hertha BSC hat sich bei ihrem ersten Auftritt nach dem Rassismus-Eklat um Jordan Torunarigha gegen Mainz 05 hinter den Verteidiger gestellt. Mit einer speziellen Gesichtsbemalung setzten die Berliner ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.
Die Mannschaft von Hertha BSC hat sich bei ihrem ersten Auftritt nach dem Rassismus-Eklat um Jordan Torunarigha gegen Mainz 05 hinter den Verteidiger gestellt. Mit einer speziellen Gesichtsbemalung setzten die Berliner ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Die Mannschaft von Hertha BSC hat sich bei ihrem ersten Auftritt nach dem Rassismus-Eklat um Jordan Torunarigha gegen Mainz 05 hinter den Verteidiger gestellt. Mit einer speziellen Gesichtsbemalung setzten die Berliner ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

So liefen die dunkelhäutigen Spieler mit einem weißen Strich und die hellhäutigen mit einem schwarzen Strich im Gesicht auf. Auch die Fans der Alten Dame stellten sich hinter Torunarigha. Auf einem Banner war zu lesen: "Gemeinsam gegen Rassisten, notfalls mit Getränkekisten."

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Zudem hielten die Fans in der Ostkurve die Rückennummer 25 des Defensivmanns in die Luft. Torunarigha war am Dienstag beim DFB-Pokal-Duell mit dem FC Schalke rassistisch beleidigt worden.

Der Deutsch-Nigerianer brach auf dem Platz in Tränen aus und wurde später mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen, nachdem er aufgrund eines Foulspiels frustriert eine Getränkekiste zu Boden warf.

Am Donnerstag stellte Torunarigha Strafanzeige gegen Unbekannt. Die Ermittlungen der Gelsenkirchener Polizei laufen und auch der DFB-Kontrollausschuss versucht, die Täter ausfindig zu machen.

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