Bundesliga: Ulreich: Zukunft? "Spiele nicht zu hoch hängen"

Bayern Münchens Sven Ulreich hat die Bedeutung seiner Einsätze als Ersatz für den verletzten Manuel Neuer für seine Zukunft heruntergespielt. Darüber hinaus erklärte der Torhüter das Gegentor bei der Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim und sein Engagement für einen krebskranken Jungen.

Bayern Münchens Sven Ulreich hat die Bedeutung seiner Einsätze als Ersatz für den verletzten Manuel Neuer für seine Zukunft heruntergespielt. Darüber hinaus erklärte der Torhüter das Gegentor bei der Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim und sein Engagement für einen krebskranken Jungen.

Erstmals seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München machte Sven Ulreich aufgrund einer Verletzung von Manuel Neuer zwei Bundesligaspiele in Serie.

Eine Möglichkeit, sich für einen neuen Arbeitgeber anzubieten, wollte der 28-Jährige darin jedoch nicht sehen: "Ich freue mich zunächst einmal, dass ich die Spiele machen kann. Es ist nicht immer ganz einfach, wenn man keine Spielpraxis hat und ein halbes Jahr nicht spielt. Ich glaube aber, die Leute in Deutschland kennen mich. Ich habe ja schon ein paar Bundesligaspiele gemacht. Allzu hoch würde ich diese Spiele jetzt also nicht hängen."

Ulreich: "Ich weiß nicht, ob das Tor haltbar war"

Beim Gegentor durch Andrej Kramaric sah Ulreich nicht gut aus. Darauf bezogen zeigte er sich verhalten selbstkritisch: "Ich weiß nicht, ob das Tor haltbar war. Ich dachte, der Ball kommt etwas höher, er ist dann ein bisschen nach unten geflattert. Deswegen habe ich zuerst übergegriffen, ihn dann aber doch nicht erwischt. Es war ein bisschen unglücklich. Vielleicht hätte ich ihn mit ein bisschen Glück gehalten."

Für die Bayern war das 0:1 in Sinsheim die zweite Bundesliganiederlage der Saison. In der Tabelle hat der Titelverteidiger zwar weiterhin einen großen Vorsprung, allerdings betonte Ulreich: "Jede Niederlage tut weh. Natürlich hat dieses 0:1 hier in der Tabelle nicht die gravierendsten Auswirkungen, aber wir wollen unsere Spiele gewinnen und zeigen, dass wir die beste Mannschaft in Deutschland sind."

Ulreich geht "davon aus, dass Manu spielt"

Angesprochen auf seine große Geste, den 17 Jahre alten, krebskranken Dennis Jax ins Stadion einzuladen, sagte Ulreich: "Ich habe das gelesen und habe meinen Berater gefragt, ob wir ihn kontaktieren können. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man in so einer Situation hilft. Ich denke, er hatte trotzdem ein schönes Spiel, auch wenn wir heute verloren haben. Ich hoffe, er hatte einen schönen Tag."

Am Samstag gegen Borussia Dortmund könnte der Ex-Stuttgarter noch einmal im Tor der Bayern stehen. Für Manuel Neuer jedenfalls wird es ein Kampf gegen die Zeit. Ulreich betonte: "Ich gehe davon aus, dass Manu spielt. Er ist auf dem Weg der Besserung und läuft schon wieder. Für mich galten jetzt erst einmal nur diese beiden Spiele. Wie es in den nächsten Tagen bei Manu aussieht, müssen wir abwarten."

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