Bundesliga: Vertragspoker: Bayern-Boss fordert Solidarität von David Alaba

SPOX

Karl-Heinz Rummenigge hat in einem Interview Solidarität von gegenüber dem FC Bayern München eingefordert. Der Vorstandsvorsitzende des aktuellen Tabellenführers der deutschen Bundesliga strich die Ausnahmerolle des ÖFB-Teamspielers hervor.

"David ist bei uns sehr beliebt, etabliert und wertgeschätzt", sagte Rummenigge gegenüber der Sport Bild. "Er muss seine Zukunft für sich entscheiden. Alle Spieler beim FC Bayern sind extrem privilegiert. Ich finde es wichtig, sich in diesen Zeiten auch Gedanken zu machen, wie man sich zum FC Bayern solidarisch verhält."

Alaba wechselte im Sommer 2008 von der Jugend der Wiener Austria zu den Bayern und gab dort eineinhalb Jahre später sein Profi-Debüt. Bislang absolvierte er weit über 350 Pflichtspiele für die Münchner, sein Vertrag läuft im Sommer 2021 aus.

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Alaba-Angebot ohne "Corona-Discount"

Der deutsche Rekordmeister will den Verteidiger länger halten, Alaba dürfte allerdings . Mit einem versucht er, seine Verhandlungsposition zu stärken.

In einer ähnlichen Position befindet sich aktuell Torhüter Manuel Neuer, der ebenfalls mit den Bayern über eine Vertragsverlängerung verhandelt. "Wir wünschen uns, dass am Ende alle verlängern", stellte Rummenigge klar. "Aber das liegt nicht exklusiv in unserer Hand. Wir haben den Spielern sehr seriöse und faire Vertragsangebote ohne Corona-Discount auf den Tisch gelegt. Es liegt nun an den Spielern, sie anzunehmen."

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