Bundesliga: Werder Bremen denkt wegen möglicher Geisterspiele an Umzug

Goal.com

Werder Bremen erwägt nach Aussage von Geschäftsführer Klaus Filbry bei einem möglichen Bundesliga-Neustart im Mai einen Umzug in andere Stadien.

"Wenn es so sein sollte, dass wir nicht in Bremen spielen können, müsste man nach Alternativspielorten Ausschau halten", sagte der 53-Jährige bei Radio Bremen: "Davon gehen wir aber nicht aus."

Als mögliche Ausweichstandorte für die Werder-Heimspiele würden laut der Bild-Zeitung Hannover, Wolfsburg oder Hamburg infrage kommen.

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Bremens Innensenator gegen Geisterspiele: Werder-Boss Filbry appelliert an die eigenen Fans

Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte sich bislang gegen Geisterspiele im Weser-Stadion ausgesprochen.

Bereits das für den 16. März geplante Heimspiel ohne Zuschauer gegen Bayer Leverkusen hatte Mäurer mit Blick auf mögliche Versammlungen vor dem Stadion abgesagt.

Filbry appellierte daher an die eigenen Anhänger: "Wir hoffen stark auf die Vernunft all unserer Fans. Dass sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch gerecht werden und keine Aufläufe um das Weserstadion stattfinden, die nicht erlaubt sind", so der Werder-Boss.

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