Bundesliga: Werner von Real-Interesse geschmeichelt: "Das freut einen"

Timo Werner wollte nach seinem Schwindelanfall in Leipzig direkt zum Arzt, Naby Keita musste sich ungewohnte Kritik gefallen lassen: Die Helden des Leipziger Fußball-Märchens wirkten nach dem 0:2 (0:2)-Rückschlag zur Auswärts-Premiere in der Champions League bei Besiktas Istanbul angeschlagen wie selten zuvor. Das Achtelfinale rückte zunächst in weite Ferne.

Timo Werner ist geschmeichelt vom angeblichen Interesse des spanischen Rekordmeisters Real Madrid an seiner Person. Der Stürmer von RB Leipzig ist aber auf die Saison konzentriert.

"Natürlich bekommt man das mit, und natürlich freut es einen, wenn man liest, dass Real Madrid interessiert ist. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht interessiert", sagte der Stürmer nach dem 1:1 (1:1) des deutschen Vizemeisters RB Leipzig bei seiner Champions-League-Premiere am Mittwochabend gegen den AS Monaco.

Er selbst beschäftige sich aktuell aber nicht mit einem Wechsel, betonte der 21-Jährige: "Ich denke gerade nicht an Real Madrid oder an einen anderen großen Klub, sondern an RB Leipzig." Die spanische Zeitung AS hatte vor einigen Tagen auf ihrer Titelseite den Confed-Cup-Sieger groß abgebildet und dazu geschrieben: "Real nimmt Werner ins Visier".

Weiche Knie in der Champions League

Bei seinem Debüt auf der großen Bühne Champions League konnte Werner seinen Marktwert nicht unbedingt steigern. Der Angreifer war bemüht - aber oft glücklos. "Als die Hymne gespielt wurde, sind bei mir und sicher auch bei anderen die Knie ein bisschen weich geworden. Das hat man im Spiel vielleicht auch gemerkt", sagte Werner.

Dass sein Team nach dem Führungstor von Emil Forsberg (33.) fast im Gegenzug den Ausgleichstreffer durch Youri Tielemans (34.) hinnehmen musste, sei "ein bisschen enttäuschend", meinte Werner, "aber ein Punkt gegen den französischen Meister ist auch gut."

Vor allem, wenn RB im zweiten Spiel bei Besiktas Istanbul, das zum Auftakt überraschend 3:1 (2:1) beim FC Porto gewann, weniger nervös agiert. "Ein Sieg in Istanbul wäre nicht verkehrt", sagte Werner.

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