Bundespräsident empfängt NADA-Vertreter

Frank-Walter Steinmeier ist seit März Bundespräsident

Großer Empfang für die Anti-Doping-Kämpfer: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Montag Vertreter der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) in die Villa Hammerschmidt in Bonn eingeladen.

Neben dem Vorstand um die Vorsitzende Andrea Gotzmann und diversen Ressortleitern war auch Athletenvertreter Max Hartung beim Besuch an Steinmeiers zweitem Amtssitz anwesend.

"Die Einladung von Bundespräsident Steinmeier ist ein wichtiges Signal für die NADA und ihren Einsatz für den sauberen Sport und zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler vor Doping", sagte Gotzmann: "Wir haben mit dem Bundespräsidenten über die vielfältigen Herausforderungen unserer Arbeit in Deutschland gesprochen und unsere Forderungen für die Verbesserung der Anti-Doping-Arbeit weltweit im Sinne einer umfassenden Chancengleichheit thematisiert."

Zuletzt hatte es Wirbel durch eine Studie gegeben, die offenbar nachgewiesen hatte, dass bei der WM 2011 in Daegu/Südkorea etwa 40 Prozent der Leichtathleten gedopt waren. Dopingforscher Perikles Simon hatte die Strukturen im Anti-Doping-Kampf scharf kritisiert und seinen Rückzug aus der Forschung angekündigt.

NADA-Vorstand Lars Mortsiefer konterte, er sehe "nicht alles so schwarz wie Herr Simon", es habe sich im Doping-Kampf einiges getan, "vor allem was Transparenz und Unabhängigkeit einzelner Einrichtungen angeht".

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