BVB Titelfavorit? “Terzic kann auch nicht zaubern“

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Zahlreiche Transfers bei Borussia Dortmund lassen auf einen spannenden Titelkampf hoffen. Doch reicht es auch wirklich, um die Bayern zu knacken? Die Meinung der SPORT1-User ist gespalten.

Wer wird Deutscher Meister der Saison 2022/23?
Wer wird Deutscher Meister der Saison 2022/23?

Zu Beginn einer jeden Bundesliga-Saison stellt sich die Frage, welcher Klub das Zeug zur Meisterschaft hat - und somit den FC Bayern München ärgern kann, der zuletzt zum zehnten Mal in Folge die Schale in die Höhe recken konnte.

Borussia Dortmund ließ mit Transfers von Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi und Salih Özcan aufhorchen. Auch Sebastian Haller steht kurz vor einem Wechsel in den Ruhrpott.

Jürgen Kohler sieht die Transferoffensive als echte Kampfansage.

Kohler: BVB „absoluter Top-Favorit“

Der frühere Weltmeister titulierte in seiner kicker-Kolumne den BVB als „absoluten Top-Favoriten“ in der Bundesliga.

Die neue Saison dürfe spannender werden als die abgelaufene, meint der 56-Jährige. Auch weil die Wechsel-Causa um Robert Lewandowski beim FC Bayern für Unruhe sorge und der neu verpflichtete Top-Star Sadio Mané „kein klassischer Ersatz“ sei, sofern es zu einem Abgang des Polen komme.

Eine Meinung die zwei andere BVB-Legenden so nicht teilen. Michael Rummenigge und Frank Mill widersprachen Kohler bei SPORT1.

BVB Titelfavorit? User sind sich nicht einig

SPORT1 hat die User gefragt: „Ist der neue BVB besser als Bayern?“. Eine Frage, die spaltet. Denn am Dienstagmorgen stimmten exakt 50 Prozent aller User für „Ja, Dortmund kann Meister werden!“, während die andere Hälfte der bis dahin 16.864 Befragten angaben: „Nein, die Bayern werden wieder Meister!“

Eine Umfrage unter den Twitter-Usern von SPORT1 ergab jedoch ein anderes Bild: Gut 71 Prozent der rund 500 Befragten sehen die Meisterschale erneut in den Händen der Münchener. Lediglich rund 21 Prozent trauen dem BVB zu, die Bayern-Dominanz zu durchbrechen.

Woher kommt die Uneinigkeit? Die Neuverpflichtungen des BVB seien zwar stark, aber nicht ausreichend in Anbetracht der ebenfalls starken Transfers der Bayern, um die Dortmunder als „Top-Favoriten“ zu bezeichnen, so die SPORT1-Leser.

Dennoch sei das Potential, die Münchener zu ärgern, durchaus gegeben, nur benötige das Team rund um Trainer Erdin Terzic Zeit um sich zu finden. Geht es also nach den SPORT1-Usern, wird der BVB womöglich erst in den nächsten Jahren mit dem FC Bayern auf Augenhöhe konkurrieren können.

SPORT1 hat ein paar ausgewählte Kommentare aus dem User-Forum und den sozialen Netzwerken zusammengefasst:

„Bayern bleiben Top-Favorit“

SPORT1-User pfiff“: „Bisschen sehr optimistisch, wie ich finde, auch wenn‘s wünschenswert wäre. Aber für den Titel wird der BVB 80+ Punkte brauchen und dazu müssen alle Neuzugänge sofort einschlagen. Halte ich bei der Menge für eher unwahrscheinlich. Terzic kann auch nicht zaubern.“

SPORT1-User Anti Rasenball Herbert“: „Top-Favorit mit zehn Meisterschaften in Serie bleiben wohl die Bayern, objektiv gibt‘s da keine zwei Meinungen. Der Herausforderer BVB ist aber besser geworden, ob‘s am Ende was Zählbares gibt für die Schwarz-gelben sehen wir nach der Saison.“

SPORT1-User meiselars“ auf Instagram: „Alle gute Bundesliga Spieler, mehr auch nicht. Schlotterbeck, Özcan und Adeyemi müssen erstmal beweisen, ob sie konstant auf hohem Niveau spielen können, jede Woche mit 3-fach Belastung. Hinzu kommt der nötige Wille und die Gier jedes Spiel gewinnen zu wollen, da ist Bayern den Dortmundern meilenweit voraus.“

SPORT1-User max_imiliano92″ auf Instagram: „Starke Mannschaft, die sich allerdings erstmal einspielen muss. Denke richtig spannend wird es erst wieder in 2-3 Jahren, aber hoffe trotzdem auf eine spannende Saison.“

SPORT1-User i.am.m.a.r.v“ auf Instagram: „Das Potential hatten sie letzte Saison schon vom Kader her. Aber man hat ja gesehen in den wichtigen spielen, wenn Bayern gepatzt hat, waren sie meistens nicht da.“

SPORT1-User m6rie_fcb“ auf Instagram: „Die Frage wird schon seit zehn Jahren gestellt. Dortmund hat sich sehr gut verstärkt. Dennoch ist der Kader qualitativ immer noch schlechter als bei Bayern.“

VIDEO: BVB: Warum Sebastian Haller ohne Unterschrift abreiste

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