BVB - Sebastian Kehl über den Abschied von Mario Götze: "Wird ein Teil von Borussia Dortmund bleiben"

Goal.com

Sebastian Kehl, Lizenzspielerchef von Borussia Dortmund, hat versichert, dass das Verhältnis zwischen dem Verein und Mario Götze, der den Verein nach der Saison verlassen wird, weiterhin intakt sei.

"Trotzdem gehen wir sehr gut und mit einem intakten Verhältnis auseinander. Mario wird immer ein Teil von Borussia Dortmund bleiben", erklärte Kehl gegenüber dem Sportbuzzer. Götze wird beim letzten Bundesliga-Spiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag nicht mehr im Kader stehen: Aufgrund einer Frühgeburt seines Sohns verbrachte er viel Zeit im Krankenhaus und "verstieß" gegen die Corona-Vorschriften der DFL.

"Ganz persönlich habe ich mir sehr gewünscht, dass Mario zum Abschluss seiner Zeit beim BVB noch einmal dieses Erlebnis hätte, im Trikot seines Heimatklubs aufzulaufen. Leider ist dies aufgrund der Frühgeburt seines Sohnes, dem es inzwischen wieder gut geht, nicht mehr möglich", sagte Kehl weiter.

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BVB-Rückkehr von Götze hat laut Kehl "nicht so funktioniert"

Nach Götzes Rückkehr, räumt der langjährige BVB-Kapitän Kehl ein, "hat es nicht so funktioniert, wie es sich beide Seiten vorgestellt haben." Sportdirektor Michael Zorc verwies auf Götzes Stoffwechselerkrankung 2017, die eine rein sportliche Bewertung nicht zulasse. "Dadurch wurde er deutlich zurückgeworfen", meint der Sportdirektor, der seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte.

Unter Trainer Lucien Favre hatte der WM-Finaltorschütze von 2014 einen schweren Stand. Auf der Pressekonferenz vor dem Hoffenheim-Spiel erklärte Favre aber: "Er ist und bleibt ein fantastischer Spieler. Er hat wegen unseres 3-4-3-Systems nicht viel gespielt. Aber er bleibt einer der intelligentesten Spieler, die ich auf dem Platz gesehen habe."

Nach Informationen von Goal und SPOX haben die Römer-Klub AS und Lazio Interesse an Götze angemeldet. Auch Hertha BSC gilt als möglicher Kandidat. "Wir wissen nicht, wohin er wechselt", bekräftigte Zorc jüngst.

Mario Götze spielte seit seiner Jugendzeit bis 2013 für den BVB, für 37 Millionen Euro wechselte er daraufhin zum FC Bayern. 2016 kehrte er für 22 Millionen Euro nach Dortmund zurück.

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