Diese fünf BVB-Stars können gehen

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 4 Min.
Diese fünf BVB-Stars können gehen
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Diese fünf BVB-Stars können gehen
Diese fünf BVB-Stars können gehen

In Leonardo Balerdi (für 11 Mio. Euro zu Olympique Marseille) und Sergio Gómez (für 2,25 Mio. Euro zu RSC Anderlecht) hat Borussia Dortmund bereits zwei Leihspieler abgegeben.

Fünf weitere Stars dürfen theoretisch noch gehen. SPORT1 zeigt die BVB-Streichliste.

Roman Bürki (30/Vertrag bis 2023/Marktwert: 4 Mio. Euro):

Der langjährigen Nummer 1 wurde Gregor Kobel vor die Nase gesetzt. "Wenn wir so einen jungen und talentierten Torwart (Kobel) holen, dann holen wir ihn, um ihn spielen zu lassen", sagte Neu-Trainer Marco Rose auf seiner Antritts-Pressekonferenz. (BVB-Angebot für St. Juste? Heidel reagiert)

Uli Hoeneß' Klartext zur DFB-Zukunft mit Flick - und der Abschied von Thomas Helmer: EM Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Heißt: Bürki muss gehen. Die Vereinssuche gestaltet sich aber äußerst schwierig. Ein Wechsel nach Frankreich platzte zuletzt. Die AS Monaco und auch Olympique Marseille waren am Schweizer interessiert, entschieden sich letztlich aber für Alexander Nübel (Leihe vom FC Bayern) beziehungsweise Pau López (Leihe von AS Rom).

Vor rund einem Jahr hatte Bürki erst einen neuen BVB-Vertrag zu besseren Konditionen unterschrieben. Mit rund 5 Millionen Euro ist der 30-Jährige der Top-Verdiener des Dortmunder Torwart-Trios. Die Borussia will ihn unbedingt von der Gehaltsliste kriegen.

Trotz der schwierigen Situation steckt Bürki nicht auf und hängt sich im Training voll rein. Am Donnerstag stand er in einem internen Testspiel gegen die U19 zwischen den Pfosten und hielt gut.

Marius Wolf (26/Vertrag bis 2023/Marktwert: 4 Mio. Euro):

Auch ihn wollen die BVB-Bosse von der Gehaltsliste bekommen. Mit rund 5 Millionen Euro pro Jahr verdient Wolf genauso gut wie Bürki. Der 26 Jahre alte Flügelspieler wurde 2018 als Pokalsieger für eine Ablöse von 5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt geholt. In Dortmund konnte sich Wolf aber nicht durchbeißen.

Eine erneute Leihe kommt für den gebürtigen Bayer, der zuletzt bei Hertha und Köln spielte, eigentlich nicht in Frage. Loses Interesse gab es zuletzt aus England, allerdings nichts Konkretes. In Dortmund sind sie aber guter Dinge, dass bis zum 31. August (dann endet das Transferfenster) noch ein Klub anbeißt. Wolf dürfte schon bei einer Mini-Summe von 2,5 Mio. Euro gehen.

Nico Schulz (28/Vertrag bis 2024/Marktwert: 6 Mio. Euro):

Vor zwei Jahren lag sein Marktwert noch bei 25 Mio. Euro, seit seinem Wechsel von Hoffenheim nach Dortmund ging es für Schulz aber nur noch bergab. BVB-Coach Marco Rose weiß um die schwierige Situation des Linksverteidigers und hat deshalb vor wenigen Tagen ein längeres Einzelgespräch mit ihm geführt.

"Ich schnappe mir jeden Tag ein oder zwei Spieler", sagte Rose am Donnerstag. "Ich will die Jungs kennenlernen und auch über die persönlichen Situationen reden, damit wir einen gemeinsamen Weg finden."

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Fraglich allerdings, ob es diesen gemeinsamen Weg mit Schulz geben wird. Der Spieler selbst und auch die Dortmunder Verantwortlichen haben sich die Zusammenarbeit anders vorgestellt. An Raphael Guerreiro kommt der zwölfmalige Nationalspieler nicht ansatzweise vorbei.

Schulz darf bei einem guten Angebot gehen. Nach SPORT1-Informationen wollen die Dortmunder allerdings noch rund 20 Millionen Euro für den gebürtigen Berliner haben. Abnehmer gibt es bislang aber noch nicht.

"Wir wissen alle, was Nico für Qualitäten hat, welchen Fußball er schon gespielt hat und warum er zu Borussia Dortmund geholt wurde", sagt Rose. "Es liegt auch an jedem Spieler selbst, sich so zu präsentieren, dass man die Möglichkeit hat, für Borussia Dortmund zu spielen."

Julian Brandt (25/Vertrag bis 2024/Marktwert: 20 Mio. Euro):

Wie Schulz wurde auch Brandt im Sommer 2019 für 25 Millionen Euro geholt. Richtig überzeugen konnte der so begnadete Mittelfeld-Techniker aber nicht. Grundsätzlich steht auch er zum Verkauf. Flattert ein entsprechendes Angebot beim BVB ein, wird man sich hinsetzen.

In Dortmund ruhen die Hoffnungen allerdings in Trainer Marco Rose. Er soll Brandt wieder in die Spur bringen. "Es macht total Sinn, dass sich Julian unter dem neuen Trainer beweisen kann", sagte Manager Michael Zorc kürzlich der Bild. "Jule ist ein guter Typ, hat unglaubliches Potenzial. Ich erwarte von ihm allerdings eine Leistungssteigerung. Und, dass er dieses Potenzial kontinuierlich abruft."

Brandt selbst sagte vor wenigen Tagen beim BVB-Trainingsauftakt: "Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr über das vergangene Jahr zu sprechen. Ich möchte neu Gas geben."

Auch wenn Brandt grundsätzlich auf der Streichliste steht: Ein Abgang ist eher unwahrscheinlich. Der BVB ist bereit, dem Ex-Leverkusener eine letzte Chance zu geben.

Thomas Delaney (29/Vertrag bis 2022/Marktwert: 15 Mio. Euro):

Mit Dänemark spielte Delaney ein starkes EM-Turnier. Der Routinier war Antreiber im Mittelfeld, Zweikämpfer und emotionaler Anker für die Mannschaft. „Er ist ein Motivator auf dem Feld, der immer hundert Prozent gibt“, lobte Teamkollege Yussuf Poulsen von RB Leipzig. „Ein fantastischer Kämpfer.“

Die BVB-Bosse schätzen Delaney in hohem Maße, trotzdem steht der Däne, dessen Vertrag 2022 ausläuft, zum Verkauf. Entscheidende Zukunftsgespräche sollen nach Delaneys EM-Urlaub geführt werden. Der BVB verlangt rund 15 Mio. Euro für den Ex-Bremer.

Interessenten aus England gibt es. Zuletzt bekundete der FC Southampton loses Interesse. Delaney selbst träumt nochmal von einem Wechsel in die Premier League. Er selbst blieb zuletzt aber cool: "In den letzten sechs Transferperioden bin ich schon oft verkauft worden. Es gibt aktuell nichts Neues."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.