BVB: Ein neuer Trainer, ein neuer Torhüter - und ein etwas anderes Team?

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Borussia Dortmund stehen mit Blick auf die neue Saison einige Veränderungen bevor. Mit Coach Marco Rose und Keeper Gregor Kobel stehen bereits zwei neue Gesichter fest. Auch in die Kaderplanung bei den Feldspielern kommt allmählich Bewegung.

Wie sieht die Zukunft der Borussia aus? (Bild: Sport1)
Wie sieht die Zukunft der Borussia aus? (Bild: Sport1)

Inwieweit der Pokalsieger noch auf Shoppingtour gehen wird, hängt auch von einem möglichen Verkauf von Jadon Sancho ab. Wie SPORT1 erfuhr, wurden kürzlich zwischen Manchester United und Sancho offizielle Gespräche aufgenommen. Die Dortmunder Ablöseforderungen liegen nach SPORT1-Informationen mittlerweile bei 90 Millionen Euro.

BVB sucht Abnehmer für Leih-Rückkehrer

Weitere Transfererlöse, wenn auch nicht in dieser Größenordnung, könnte noch der eine oder andere Abgang in die Kassen spülen.

So sucht der BVB in erster Linie passende Abnehmer für die Leih-Rückkehrer Marius Wolf (zuletzt 1. FC Köln), Immanuel Pherai (PEC Zwolle), Leonardo Balerdi (Olympique Marseille) und Sergio Gómez (SD Huesca). Entsprechende Berichte der Ruhr Nachrichten decken sich mit SPORT1-Informationen.

Brandt und Schulz vor Abschied?

Auch das Trio Julian Brandt, Nico Schulz und Roman Bürki kann bei entsprechenden Angeboten gehen. Brandt kam in der vergangenen Saison zwar in 45 Pflichtspielen zum Einsatz, aber nur sechs Mal über 90 Minuten. Die Bilanz des Offensivspielers, der 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen kam, fiel mit drei Bundesligatoren und zwei Vorlagen eher mau aus.

Linksverteidiger Schulz, der ebenfalls 2019 für 25,5 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim kam, fehlte zu Saisonbeginn verletzungsbedingt häufiger, konnte sich danach aber keinen Stammplatz erkämpfen und kam nur auf 13 Ligaeinsätze.

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Grundsätzlich will sich das Duo, das von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die EM nominiert wurde, noch mal durchbeißen beim BVB, beide schöpfen unter dem neuen Trainer neue Hoffnung.

Wolf - durchbeißen oder gehen?

Gleiches gilt auch für Rückkehrer Wolf, der dies unlängst auch im Kölner Express bekräftigte. "Ich will es noch einmal versuchen und mich unter dem neuen Coach Marco Rose durchsetzen", sagte Wolf, der bei Fast-Absteiger Köln eine ordentliche Saison (zwei Tore, drei Vorlagen in 31 Ligaspielen) gespielt hat.

Der 26-Jährige will sich nach SPORT1-Informationen eigentlich nicht noch einmal verleihen lassen und stattdessen endlich fest bei einem Verein bleiben. Am liebsten beim BVB, wo der Rechtsverteidiger nach dem Abschied von Routinier Lukasz Piszczek dessen Rolle hinten rechts einnehmen könnte. Die Schwarz-Gelben würden ihn aber bei einem entsprechenden Angebot ziehen lassen.

Bürki schaut sich im Ausland um

Bei Bürki, der unter Interimstrainer Edin Terzic seinen Stammplatz zwischen den Pfosten verlor, stehen die Zeichen auf Abschied. Zumal der 30-jährige Schweizer nun seinen sieben Jahre jüngeren Landsmann Kobel, der für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart geholt wurde, vor die Nase gesetzt bekam.

Bürkis Berater sind in Gesprächen mit anderen Klubs. Unter anderem der von Niko Kovac trainierte französische Top-Klub AS Monaco hat Interesse. Innerhalb der Bundesliga möchte Bürki, den die Dortmunder 2015 für 3,5 Millionen Euro Ablöse vom SC Freiburg losgeeist hatten, an sich nicht wechseln, er schaut sich lieber im Ausland um. Auch Spanien reizt ihn.

In den kommenden Monaten dürfte daher noch Bewegung in den Dortmunder Kader kommen.

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