Celtic-Star: So wird Neymar nicht wie Messi

Beim Duell zwischen Celtic Glasgow und Paris Saint-Germain entwickelte sich Neymar zur zentralen Figur. Gegenspieler Mikael Lustig zeigt wenig Verständnis für das Schauspiel des Brasilianers.

Neymar stand gegen Celtic im Zentrum der Aufmerksamkeit

In Schottland hat sich Neymar wenig Freunde gemacht. Zu Gast in Glasgow gewann PSG nicht nur deutlich mit 0:5, der Brasilianer steuerte auch selbst seinen Beitrag zur Klatsche bei. Allerdings fiel er seinen Gegnern auch durch unsportliche Aktionen auf.

Neymar wurde von Schiedsrichter Daniele Orsato aufgrund einer Schwalbe ermahnt und sah die Gelbe Karte. Das endete in einem Streit mit Gegenspieler Anthony Ralston, dem er nach Spielende Handschlag wie Trikottausch verweigerte.

Lustig vergleicht Neymar mit Messi

Lustig kann dieses Benehmen nicht nachvollziehen: “Ich denke er könnte schon auf einem Niveau mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sein. Er ist so schnell, ein überragender Fußballer. Aber wenn er wie Messi sein will, muss er mit so etwas aufhören.”

Ralston und Neymar waren beim ersten Spiel in der Gruppenphase der Champions League mehrmals in die Quere geraten. Der Brasilianer zeigte seinem Verfolger unter anderem den Spielstand an und gab ihm einige Worte mit auf den Weg.


Revanche im November

“Er überreagiert, damit der Verteidiger mehr Abstand hält. Das sehen wir immer und immer wieder”, ließ sich Lustig ebenso wenig beeindrucken wie Ralston. Der Schwede stellt fest: “Das ist Teil des Spiels. Aber in diesem Punkt ist Neymar wie jeder andere.”

Zur Revanche zwischen beiden Klubs wird es am 22. November 2017 kommen. Am dann vorletzten Spieltag der Gruppenphase gastiert Celtic im Parc des Princes.

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